Erstellt am 08. Oktober 2015, 13:19

Südosttangente-Brücken werden abgerissen. Bereits seit rund einer Woche laufen die ersten Abbruch-Arbeiten der Hochstraße Inzersdorf auf der A 23 Südosttangente.

Abbruch A23-Hochstraße Inzersdorf. Foto: ASFINAG  |  NOEN, ASFINAG
„In 15 Phasen tragen wir diesen vier Kilometer langen Autobahnabschnitt ab“, sagt Gernot Brandtner, Geschäftsführer der ASFINAG Bau Management GmbH, „Jetzt wird gerade die Richtungsfahrbahn Süden
abgebrochen. Stück für Stück entfernen wir so rund 50.000 Tonnen der alten Fertigteilkonstruktion und ersetzen sie durch eine hochmoderne Autobahn auf dem letzten Stand der Technik.“

Ursprünglich für 45.000 Fahrzeuge konzipiert, trägt die Hochstraße Inzersdorf heute täglich rund 100.000 Autos mehr. Das hohe Verkehrsaufkommen ist jedoch nur eine Herausforderung, die dieser Neubau für die ASFINAG bringt.

„Wir haben extrem wenig Platz“, so Brandtner, „wir arbeiten auf einer Brücke und zusätzlich in sehr dicht besiedeltem Gebiet. Der Einsatz von Kränen und schweren Abbruchgeräten muss da sehr gut eingeteilt werden. Denn unterhalb der Hochstraße stehen uns in weiten Bereichen nur rund zehn Meter Arbeitsfläche zur Verfügung.“
 
Ein ausgeklügeltes Konzept sorge dafür, dass der Verkehr während des Abbruchs- und Neubaus ohne Spur- und Rampensperren läuft. Gernot Brandtner: „Jeder neu errichtete Teil der Hochstraße wird sofort wieder für den Verkehr nutzbar gemacht. Wir müssen zwar 15 Mal die Spurführung ändern, können aber so garantieren, dass tagsüber während des Berufsverkehrs keinerlei Sperren notwendig sind.“ Die ASFINAG investiert in den bis 2018 dauernden Neubau rund 129 Millionen Euro.

Eine mobile Section Control Anlage im gesamten Baustellenbereich gewährleistet raschen Durchfluss und erhöht die Sicherheit, sowohl jene der Verkehrsteilnehmer als auch jene der Bauarbeiter. Sie bleibt während der gesamten Arbeitszeit aktiv.