Erstellt am 28. April 2016, 16:44

von Presseaussendung

Verkehrssicherheitsprogramme in Kindergärten und Schulen. Im Mai sind die Instruktoren der ÖAMTC Fahrtechnik wieder mit den in Kooperation mit der AUVA-Landesstelle Wien durchgeführten Verkehrssicherheitsprogrammen zu den Kindergärten und Schulen unterwegs.

Symbolfoto  |  NOEN, BilderBox

„Das kleine Straßen 1x1“

Verkehrserziehung für Kinder, welche das letzte Kindergartenjahr absolvieren, spielt eine große Rolle bei der Vorbereitung der Kinder im Straßenverkehr. Auch wenn Kinder in dieser Altersstufe meist noch von Erwachsenen begleitet werden, in wenigen Wochen sind sie Schulkinder, die dann alleine zur Schule unterwegs sein werden.

Für ihre künftige, selbständige Verkehrsteilnahme werden ihnen daher bei dem Verkehrssicherheitsprogramm „Das kleine Straßen 1x1“ von ÖAMTC Fahrtechnik und AUVA verschiedene Verhaltenskonsequenzen spielerisch, aber gezielt übermittelt.

Den Kindern werden richtige Verhaltensweisen im Straßenverkehr, als Fußgänger, sowie als Mitfahrer im Auto erklärt und durch learning by doing, verständlich gemacht. 

„Hallo Auto“

Bei dem Verkehrssicherheitsprogramm "Hallo Auto" von der ÖAMTC Fahrtechnik und AUVA-Landesstelle Wien wird die Länge des Anhalteweges eines Autos von den Schülerinnen und Schülern der dritten und vierten Schulstufe selbst erfahren.

Die Kinder vergleichen ihren eigenen Bremsweg aus dem Laufen heraus mit dem eines Autos, das von einem Instruktor bei Tempo 50 durch Notbremsung zum Stillstand gebracht wird. Dann dürfen die Kinder vom Beifahrersitz aus das speziell mit Doppelbremspedal und kindgerechten Rückhaltevorrichtungen ausgestattete Auto selbst bremsen.

So können sie auch selbst erfühlen, wie lange das Auto braucht, bis es zum Stillstand kommt. "Auf diese Weise gelingt es, den Kindern spielerisch bewusst zu machen, dass sie die Fahrbahn keinesfalls vor einem herannahenden Fahrzeug betreten sollen", erklärt Walter Stern, Leiter der Abteilung Verkehrserziehung von der ÖAMTC Fahrtechnik.

„Top Rider“

An Schüler im Alter von 10 bis 14 Jahren richtet sich das Verkehrssicherheitsprogramm "Top Rider" von ÖAMTC Fahrtechnik und AUVA-Landesstelle Wien. Den Jugendlichen werden die Gefahren des Straßenverkehrs als Radfahrer, Fußgänger und auch Fahrzeuginsasse vor
Augen geführt.

Neben dem Anhalteweg eines Fahrzeuges werden auch die Themen Gurt, Blickfeld und Fahrradbremsübung behandelt. So erleben die Teilnehmer auf der Autorückbank die Auswirkung einer Vollbremsung aus 10 km/h. Mit einem Lkw oder Transporter wird der tote Winkel des Rückspiegels etwa beim Abbiegen in einer Kreuzung oder beim Ausfahren aus einer Haltestelle demonstriert.

Auf einem Fahrrad mit Stützrädern lernen die Jugendlichen bei Bremsübungen auf Asphalt und Sand, Stürze zu vermeiden. Zusätzlich zu dieser praktischen Übung werden die Themen Fahrradausrüstung, richtiges Verhalten der Radfahrer und die Wichtigkeit des Helmes erörtert.

Arbeits- und Krankenversichert

Bei der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) sind ca. 4,8 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert. Dazu zählen auch 1,4 Millionen in Ausbildung Stehende – vom verpflichtenden Kindergartenjahr bis zum Studienabschluss.

Vorrangige Kernaufgaben der AUVA sind neben der Prävention von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten die Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern.

Weitere Informationen für interessierte Lehrer, Elternvereinsvertreter
KindergartenleiterInnen und Pädagoginnen gibt es im ÖAMTC Fahrtechnik Zentrum Teesdorf unter der Telefonnummer 02253/81700-32065 DW. 

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