Erstellt am 02. November 2015, 05:21

von Heinz Bidner

Westbahn-Streit weiter offen. Die WestBahn-Gesellschaft ärgert sich über die Direktvergabe von Zugangeboten an die ÖBB und hat den Verkehrsverbund Ost-Region deswegen geklagt.

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Keine Entscheidungen gab es am Donnerstag und Freitag vom Verwaltungsgericht Wien bzw. Bundesverwaltungsgericht. Und zwar im Streit WestBahn gegen Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) bzw. Schieneninfrastrukturgesellschaft SCHIG wegen Verkehrsdienstbestellungen.
 
Die WestBahn hatte etwa den VOR wegen der ÖBB-Direktvergabe von zusätzlichen REX200-Zügen auf der Strecke Wien West – St. Pölten – Amstetten für den Fahrplan 2016 geklagt und eine einstweilige Verfügung erwirkt. Dabei ortet der Bahnbetreiber zusätzliche Subventionen der Länder NÖ und Wien.
 
Anders sieht das der VOR. Hierbei habe es sich nur um eine unwesentliche Änderung des Verkehrsdienstvertrages gehandelt, so Sprecher Georg Huemer. Durch Umlagerungen wäre diese sogar kostenneutral. Im Gespräch war zuletzt, die fünf Zugpaare um vier bis fünf weitere zu ergänzen. Damit sollte ein Stundentakt mit Mittagslücke geschaffen werden. 

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