Erstellt am 05. März 2014, 13:00

von Gerti Süss

„Tradition stets fortgesetzt“. Werner Stix, Geschäftsführer J.u. A. Frischeis GmbH in Stockerau, im Gespräch mit NÖN-Redakteurin Gerti Süss.

Leitet den führenden Holzgroßhändler Frischeis aus Stockerau: Werner Stix. Foto: zVg  |  NOEN, zVg

Ausbildung: Wirtschaftsstudium in Wien

Karriere: Während des Studiums Mitarbeit im elterlichen Holzhandelsunternehmen, danach Verkaufsleiter bei Mosser-Holzindustrie in Randegg. Seit 1999 ist Stix (52) Geschäftsführer bei J. u. A. Frischeis.

Unternehmen: Mit 50 Standorten in 14 Ländern ist die Frischeis-Gruppe in Zentraleuropa der führende Großhändler für Holz- und Holzwerkstoffe. Das Unternehmen beschäftigt rund 2.200 Mitarbeiter. Die Zentrale ist in Stockerau. 2013 betrug der Umsatz rund 535 Millionen Euro.


Wie lautet Ihre Unternehmensphilosophie?
Stix: Frischeis ist ein gewachsenes Familienunternehmen für alle Abnehmer von Holzprodukten in Gewerbe und Industrie sowie für Wiederverkäufer. Seit der Gründung im Jahr 1948 wurde die Tradition der Eigentümerfamilie stets fortgesetzt. In den 90er-Jahren wurde das erfolgreiche Modell von Stockerau aus auch für die benachbarten Länder übernommen.

Was ist Ihr persönliches Erfolgsgeheimnis?
Eine fundierte Ausbildung und die Chance, von interessanten Persönlichkeiten zu lernen. Und ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und natürlich auch ein bisschen Glück, denn man muss ja auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.

„Wir gehen auch gezielt in die Schulen“

Sie bilden pro Jahr 20 Lehrlinge aus. Fällt es Ihnen schwer, gute Lehrlinge zu finden?
Die Anzahl der Bewerbungen ist weit größer als die Anzahl der passenden Bewerber. Es ist also nicht einfach. Und deswegen gehen wir auch gezielt in die Schulen, um für die Lehre bei uns zu werben.

Was sind die großen Herausforderungen, mit denen Sie derzeit am meisten zu kämpfen haben?
Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Trends wechseln oft. Wir haben aber gelernt, uns anzupassen. -gs-

Die NÖN holt jede Woche Führungspersönlichkeiten von großen niederösterreichischen Unternehmen vor den Vorhang.