Erstellt am 09. Dezember 2015, 11:56

von Martin Gebhart

Zielpunkt im Landtag. ÖVP, Liste Frank, FPÖ und Grüne planen einen gemeinsamen Dringlichkeitsantrag zur Zielpunkt-Insolvenz.

53 Zielpunkt-Filialen - im Bild eine in St. Pölten - sind in NÖ von der Insolvenz betroffen..  |  NOEN, NÖN

Nur die Landes-SPÖ will da nicht mitgehen. Die NÖ Grünen waren die ersten gewesen, die mit einem Antrag die Situation der Mitarbeiter der insolventen Lebensmittelkette Zielpunkt auf die Tagesordnung des NÖ Landtags bringen wollten. Dann folgten die FPÖ und die Liste Frank. Aber erst durch die ÖVP wurde es möglich, dass am Donnerstag tatsächlich darüber diskutiert wird, da Grüne, Liste Frank und FPÖ auch gemeinsam zu wenige Mandate haben, um den Dringlichkeitsantrag einzubringen, dass die Zielpunktmitarbeiter möglichst rasch ihre ausstehenden Gehälter erhalten.

Eigentlich hätten alle Parteien auf dem Antrag stehen sollen. Die SPÖ macht jedoch nicht mit. SP-Klubobmann Alfredo Rosenmaier begründet das mit „politischem Kleingeldwechseln“, bei dem man nicht dabei sein wolle. Auf Bundesebene werde ohnehin bereits alles für die Zielpunktmitarbeiter unternommen. Übrigens: Auf dem Antrag wird nicht aufscheinen, dass die Landesregierung das Geld für die Mitarbeiter vorschießen soll, wie das Grüne und FPÖ fordern wollten.