Erstellt am 01. Januar 2016, 09:27

Schloss Niederweiden: Des Kaisers Jagdschloss. Nur wenige Autominuten von Schloss Hof entfernt befindet sich das kaiserliche Jagdschloss Niederweiden.

 |  NOEN, Gerfried Tamerler

Im 18. Jahrhundert war der zierliche, verspielt wirkende Bau mit seinem anmutigen barocken Fürstengarten ein gern genutzter Rahmen für Feste in eher kleinem, privatem Kreis.

Die Leichtigkeit der Architektur übt den besondern Reiz von Schloss Niederweiden aus. Teils im Stil eines französischen Lustschlösschens, teils nach dem Vorbild der herrschaftlichen Villen Oberitaliens entworfen, verbindet es barockes Repräsentationsbedürfnis und rustikale Behaglichkeit in harmonischer Weise miteinander.

Zahlreiche Räume des Schlosses wurden im Stil der zur Zeit von Kaiserin Maria Theresia top-aktuellen Chinamode ausgestattet. Ein besonders anmutiges Beispiel dafür ist der Festsaal mit seinem reichen Wand- und Deckenschmuck. Eine weitere Besonderheit ist die in einem eigenen Gebäude situierte historische Wildküche. Nicht zuletzt bezaubert Schloss Niederweiden auch durch seinen weitläufigen Garten mit alten Bäumen und stillen Wegen.

Heute sind die Räumlichkeiten des Schlosses der stimmige Ausgangspunkt für eine fotografische Zeitreise durch die wechselvolle Geschichte der kaiserlichen Marchfeldschlösser. Rund vier Dutzend Bilddokumente erzählen anschaulich von den Tagen glanzvollen höfischen Lebens, von Niedergang und Verfall und von der authentischen Revitalisierung des wertvollen Kulturerbes. 

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