Erstellt am 29. Januar 2016, 05:38

von Gila Wohlmann

Egger ist Ehrenbürger. Gewürdigt / Ob Kanal-, Schul- oder Wohnbau: Unter dem mittlerweile 79-jährigen Rabensteiner hat Gemeinde sich zu einem modernen Ort im Pielachtal entwickelt – mit nachhaltiger Wirkung.

Beim Neujahrsempfang im GuK Rabenstein überreichte Bürgermeister Kurt Wittmann dem einstigen Vorgänger Karl Egger die Ehrenurkunde der Marktgemeinde Rabenstein.  |  NOEN, Daxböck Andreas

Er ist 79 Jahre und stolzer Rabensteiner: Karl Egger. Jetzt wurde der Landwirt aus Dorf-Au zum Ehrenbürger ernannt. Der Grund: seine unzähligen Verdienste für die Gemeinde Rabenstein im Rahmen seiner über vier Jahrzehnte andauernden kommunalpolitischen Tätigkeit.

Egger war schon von Jugend an aktiv. So war er bereits in jungen Jahren Mitglied der Landjugend. Mit 40 verschlug es ihn dann in die Politik. „1981 wurde ich als ÖVP-Gemeinderat bestellt und war für die Bereiche Landwirtschaft und Fremdenverkehr zuständig“, schildert er. 1985 bis 1987 war er Vizebürgermeister des Ortes, von Dezember 1987 bis April 2000 sogar Bürgermeister – eine Zeit, auf die er sehr gerne zurückblickt. In diesen Jahren standen bis heute bedeutende Großprojekte wie der Kanalbau am Programm. „Auch die Wasserleitung aus dem Jahre 1910 wurde erneuert“, berichtet er. Auch Siedlungsgebiete wurden erweitert und in Bauland umgewidmet.

„Gerne erinnere ich mich an die vielen Begegnungen mit Kardinal König in seiner Amtszeit.“ Karl Egger, Ehrenbürger der Marktgemeinde Rabenstein

Stolz ist er auf den Geschoßaufbau am Schulgebäude und, dass dieses eine bessere Wärmedämmung erhielt. „Damals gab es ja noch kein GuK und so wurde der Turnsaal als Mehrzwecksaal genutzt und dafür entsprechend adaptiert“, berichtet Egger. Eine Hackschnitzelheizung wurde in das Gebäude ebenso eingebaut. In seiner Amtszeit an der Gemeindespitze wurde auch das FF-Haus Tradigist errichtet und der Kindergarten Rabenstein erhielt eine weitere Gruppe samt Bewegungsraum. Das Freibad wurde modernisiert. Im Bereich Wohnbau wurde der „Milleniumshof“ errichtet, der Bauhof erworben, der Friedhof erweitert sowie die Nahversorgung verbessert.

Egger war überdies zwölf Jahre Obmann des Seniorenbundes. Worauf Egger mit Freude zurückblickt? „Gerne erinnere ich mich an die vielen Begegnungen mit Kardinal König in meiner Amtszeit.“ Für „sein“ Rabenstein wünscht er sich „eine gedeihliche, friedliche Zukunft in bewegten Zeiten!“