Erstellt am 15. März 2016, 06:24

von Nadja Straubinger

Erfolge für Dirndltal. Eine Goldene Birne und zwei Goldene Stamperl heimsten Pielachtaler Produzenten ein. Qualität ist gemeinsames Credo.

Am Pielachtaler Wochenmarkt sind auch einige der Preisträger der »Ab Hof«-Messe vertreten: Josef Moderbacher (links), Elisabeth Schweighofer (5. v. l.), Barbara und Elisabeth Gatterer (7. und 9. v. l.) - sie erhielten das Goldene Stamperl für den Quittenbrand - sowie Florian Sigl. Die Marktkollegen und Gemeindevertreter Ewald Paukowitsch, Andrea Kotmiller, Gottfried Berndl, Rainer Handlfinger und Gottfried Grabensteiner gratulierten.  |  NOEN, Straubinger

Ein wahrer Medaillenregen prasselte heuer auf das Dirndltal nieder: Drei höchste Auszeichnung konnten die Produzenten mit nach Hause nehmen. Die Dirndlkraft eGen mit Vorstand Gerhard Gatterer durfte für den Quittenbrand ein Goldenes Stamperl mit nach Hause nehmen, ebenso wie Andreas Harm für den Dirndlbrand.

Außerdem hat die Dirndlmarmelade von Josef Fuxsteiner eine Goldene Birne erhalten. „Wir haben die letzten Jahre eher ausgesetzt, aber heuer sind wir wieder voll dabei und konnten die Konkurrenz verdrängen“, so Fuxsteiner.

Das Geheimnis für die hohe Qualität seiner Produkte – auch sein Striezel wurde vergoldet – verrät Gatterer: „Bei uns sitzen vier Generationen am Tisch, da wir auch mit Kritik nicht gespart. Wir produzieren Lebensmittel, keine Nahrungsmittel.“

"Die besten Früchte wachsen im Dirndltal.“

Auch Andreas Harm bemüht sich, beste Qualität zu produzieren. Er ist überzeugt: „Die besten Früchte wachsen im Dirndltal.“ Die hochdekorierten Produkte können derzeit in den Heurigenlokalen Gatterer und Harm verkostet werden.

Medaillen ergatterte auch der Obmann des Imkervereins Kirchberg und Loich Karl Moser: „Wir haben im Pielachtal gute Weidegründe und sind daher bei den Bienen gut aufgestellt.“

Auf die Silberne Medaille beim Dirndllikör ist Michael Gonaus aus Kirchberg stolz: „Die Prämierung ist einfach eine Bestätigung der geleisteten Arbeit.“ Eingereicht hat auch Katharina Daxböck – heuer einen Dirndllikör. Schwiegermutter Viktoria Daxböck berichtet: „Man muss sich die Ziele immer höher stecken. Mit der Prämierung weiß man immer, wo man mit der Qualität steht.“