Erstellt am 27. April 2016, 06:44

von Jutta Streimelweger

Familien werden dringend gesucht. Tradigister FH-Studentin möchte Unterstützungskonferenzen durchführen.

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Menschen werden immer älter, die Situation hinsichtlich der Betreuung immer schwieriger. Das nahm die Tradigisterin Michaela Huber zum Anlass für das Thema ihrer FH-Masterarbeit in „Sozialer Arbeit“: Ein Pilotprojekt an der Fachhochschule St. Pölten unter der Leitung von Johannes Pflegerl und Sabine Sommer beschäftigt sich nun mit Unterstützungskonferenzen als Möglichkeit, Familien dabei zu helfen, Unterstützung, Pflege und Betreuung eines Angehörigen gemeinsam zu organisieren.

Huber unterstützt dieses Projekt: „Pflegende Angehörige sind oftmals Einzelkämpfer, häufig leistet eine Person, meist ist es eine Frau, allein den Großteil der Pflege.“

„Pflegende Angehörige sind oft Einzelkämpfer, häufig leistet eine Person, meist ist es eine Frau, allein den Großteil.“

Erforscht wird im Rahmen ihrer Arbeit vor allem ein praxistaugliches Konzept, um unterstützende Verfahren auch für pflegende Angehörige zugänglich zu machen: „Wir Studierenden sind dabei auf die Hilfe von Familien angewiesen.“ Daher sei man auf der Suche nach Familien mit einer unterstützungs- oder pflegebedürftigen Person, die sich bereit erklären, eine solche Unterstützungskonferenz durchzuführen.

„Wünsche der Beteiligten, Anonymität und Datenschutz werden natürlich gewährleistet“, so die 37-jährige Masterstudentin. Wer Interesse hat mitzuhelfen, könne sich ab sofort melden: „Im Zuge des Projektes ist das Verfahren kostenlos.“


Kontakt
Michaela Huber: 0676/923 66 88

Johannes Pflegerl: 02742/313 228 555

Sabine Sommer: 02742/313 228 552