Erstellt am 20. Oktober 2015, 05:03

von Astrid Krizanic-Fallmann

Geld für prämierte Projekte. Jury von "Tu was, dann tut sich was!" wählte insgesamt 13 Vorhaben aus, die das Zusammenleben verbessern sollen. Fünf davon aus der Region Pielachtal.

Arbeitshandschuhe zum Anpacken ihrer Projekte bekamen die Vertreter der prämierten Teams. Hannes Grubner, Sandra Schweiger (vorne), Daniela Mitterer, Melanie Scholze-Simmel, Josef Stern, Edith Kendler und Christian Gansch (hinten). Bürgermeister Kurt Wittmann (hinten, 3. von rechts) gratulierte.  |  NOEN, Krizanic-Fallmann

„Viele Menschen hatten viele gute Ideen“, lobte Initiator Clemens Sedmak. Schauplatz von Österreichs Sozialfestival „Tu was, dann tut sich was!“ ist 2015 und 2016 die LEADER-Region Mostviertel-Mitte. Die Ideen für ein besseres Zusammenleben der Bevölkerung wurden bei der ersten Jurysitzung im Landgasthof „Zum Schüller“ in Hainfeld (Bezirk Lilienfeld) präsentiert. Insgesamt wurden 17 Projekte eingereicht. „Von diesen kommen elf Projektteams aus der Region Traisen-Gölsental, fünf Projekte aus der Region Pielachtal und ein Projekt aus der Region Pielachtal und dem Bezirk Scheibbs gemeinsam“, so LEADER-Projektmanagerin Johanna Eder.

„Die Jury hat es sich nicht leicht gemacht“

13 Vorhaben wurden als „Tu-was“-Projekte prämiert, darunter alle aus den Bezirken St. Pölten und Scheibbs. Sie erhalten finanzielle Unterstützung für die Umsetzung. „Die Jury hat es sich nicht leicht gemacht“, sagte Clemens Sedmak. Unter den ausgewählten sind „Feste feiern - Feste genießen“ von Melanie Scholze-Simmel, der Jugendtreff Kirchberg von Hannes Grubner, „Willkommen beim Singen und Tanzen“ von Johann Pöcksteiner (Puchenstuben), „Rund ums Lesen“ von Hedwig Pasteiner, „Interkulturelle Kochabende“ von Carina Frischauf und „Oma/Opa, erzählt mir von früher!“ von Josef Stern.

Zusätzlich ist neu ein Regionsprojekt vorgesehen. „Ich kann was“ soll via Internetplattform „altes und modernes Wissen“ vermitteln. Mitstreiter für die Entwicklung des Projektes werden noch gesucht. Gerade im Laufen ist die zweite Einreichfrist für weitere Projekte. Die nächste Jurysitzung findet am 22. Jänner 2016 in Türnitz (Bezirk Lilienfeld) statt. Hinter „Tu was“ stehen die „Sinnstifter“, eine Gruppe von Privatstiftungen, die Projektinitiatoren finanziell und beratend bei der Verwirklichung ihrer Ideen unterstützen. In Summe stehen bis 2016 bis zu 150.000 Euro zur Umsetzung von Projekten zur Verfügung. Infos unter www.tu-was.at oder www.mostviertel-mitte.at