Erstellt am 01. April 2016, 16:44

von Gerhard Hackner

Gelebte Integration bei der Sport-Union. Viele Asylwerber nützen nun auch die sportlichen Angebote in der Gemeinde. Die Verständigung ist dabei kein Problem.

Bürgermeister Anton Gonaus (l.), Union-Obfrau Caroline Hollaus und Richard Simmer (v. r.) vom Verein „Willkommen Mensch“ freuen sich über die gelebte Integration. Dabei waren (vorne, v. l.) Johanna Grassmann, Simone Karner, Anja Schweiger und Stefanie Gerstl sowie Gerhard Bertl, Andreas Leeb, Friedrich Valenta, die Asylwerber Mohammed, Hosse und Multesa, Remy Nagy, Roman Schmal und Richard Büchl (v. l.).  |  NOEN, Hackner

Immer mehr Asylwerber beteiligen sich aktiv im Alltagsgeschehen und bei den Vereinen, so auch bei der Sport-Union und beim Kneipp-Bund. „Willkommen Mensch“-Obmann Richard Simmer erklärt wie es dazu kam: „Im heurigen Jahr besuchen rund zwanzig Asylwerber regelmäßig unsere Deutsch-Sprachkurse. Dabei erkundigten sie sich auch, wo man aktiv im sportlichen Bereich mittun kann.“ Die Kontakte zur Sport-Union Kirchberg waren dann rasch hergestellt.

„Das gemeinsame Training funktioniert bestens"

Und das ganz zur Freude von Sport-Union-Obfrau Caroline Hollaus: „Seitdem beteiligen sich Flüchtlinge beim Volleyball, beim Herrenturnen, bei der Tisch-Tennisgruppe und auch beim Kinderturnen.“ Man habe die Erfahrung gemacht, dass sowohl die Einheimischen als auch die Asylwerber sehr davon profitieren. Diese Erfahrung kann auch Friedrich Valenta, Übungsleiter beim Volleyball, teilen: „Das gemeinsame Training funktioniert bestens. Bei uns spielen Afghanen und ein Iraner mit. Irgendwie kann man sich immer verständigen. Außerdem beherrschen einige Asylwerber schon sehr gut die deutsche Sprache“.

Stolz auf so viel Zusammenhalt ist auch Bürgermeister Anton Gonaus: „Ich finde es sehr gut, dass die Flüchtlinge auch im sportlichen Geschehen integriert werden.“