Erstellt am 22. Oktober 2015, 14:37

von Nadja Straubinger

Gonaus kontert FP-Attacke: „Entscheiden nicht über Asylstatus“. VP-Bürgermeister Gonaus kontert Angriff von FP-Gemeinderat Wilhelm Weinmeier.

Anton Gonaus, Bürgermeister vin Kirchberg an der Pielach.  |  NOEN, Gruber
Die ersten Asylwerber sind in Kirchberg bereits eingetroffen; die Freiheitlichen mit Gemeinderat Wilhelm Weinmeier merken dazu an: „Von 17 Asylwerbern in Kirchberg sind nur vier Kriegsflüchtlinge.“ Ihm sei unverständlich, warum unter den Asylwerbern auch vier Personen aus China sind.

Gonaus: „Maximal 63, das ist im Sinne der Bevölkerung“

„Das kann ja wohl nicht stimmen. China ist die größte Wirtschaftsmacht der Welt und auch eines der reichsten Länder“, ärgert sich Weinmeier. Das sei es, was die Bürger nicht verstehen, dass Österreich praktisch jahrelang Auswanderer aus aller Herren Länder gratis versorge.

VP-Bürgermeister Anton Gonaus versteht die Aufregung nicht und betont: „Wir in der Gemeinde können das nicht unterscheiden, ob Asylstatus erteilt wird oder nicht, wird im Asylverfahren festgestellt, dafür gibt es diese Einrichtungen.“

Gonaus spricht sich weiter für die Aufnahme von Flüchtlingen aus. „Mit der Erfüllung der Quote von zwei Prozent sind wir einverstanden, also maximal 63 Personen. Das ist auch im Sinne der Bevölkerung.“ Außerdem betont er, dass, wenn jemand Asylwerber aufnehmen will, die Gemeinde unterstütze.