St. Pölten , Ober-Grafendorf

Erstellt am 19. Juli 2017, 16:55

von Nadja Straubinger und APA Red

18 Monate teilbedingt für 47-Jährigen. Der Angeklagte stand wegen einer Rauferei vor Gericht, bei der sein Vater (70) starb. Der Niederösterreicher wurde wegen grob fahrlässiger Tötung schuldig gesprochen. Das Urteil ist rechtskräftig.n.

Symbolbild  |  NOEN, Erwin Wodicka - wodicka@aon.at

Die Frage nach Notwehr wurde von den Geschworenen mit vier zu vier Stimmen beantwortet, aufgrund dieses Ergebnisses gelangte man zur Frage nach der grob fahrlässigen Tötung, die einstimmig bejaht wurde, erläuterte die vorsitzende Richterin.

Der Strafrahmen betrug maximal drei Jahre, mildernd wirkte sich die bisherige Unbescholtenheit des Angeklagten aus, erschwerende Gründe gab es keine. Die Vorhaft seit 25. März wird dem 47-Jährigen angerechnet. Sowohl Staatsanwalt als auch Verteidiger verzichteten auf Rechtsmittel. Damit ist das Urteil rechtskräftig.

Verurteilung

Aus Mord-Anklage wurde Verurteilung wegen grob fahrlässiger Tötung.

Mit einer teilbedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten (12 Monate bedingt bei einer Probezeit von drei Jahren). Auch die bereits verbüßte Untersuchungshaft wird auf die sechs Monate unbedingt angerechnet.

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