Hofstetten-Grünau , Weinburg

Erstellt am 26. Juli 2016, 05:20

von Nadja Straubinger

Wasser in Top-Qualität. Nach Sanierung des verunreinigten Hochbehälters geht dieser wieder in Betrieb. See in „ausgezeichnetem Zustand“.

 |  NOEN, EVN - Raimo Rumpler

Eine mangelhafte Sanierung des Hochbehälters Grünau war der Grund für verunreinigtes Trinkwasser in Hofstetten-Grünau – die NÖN berichtete. Jetzt wurden die Leitungen mit Chlor desinfiziert, der Hochbehälter instandgesetzt und anschließend überprüft.

„Die erste Kammer wurde erfolgreich saniert. Wir sind chlorfrei, bestätigt das Gutachten“, freut sich Bürgermeister Arthur Rasch. Im abschließenden Bericht des Labors heißt es, dass zum Zeitpunkt der Probennahme kein Desinfektionsmittel mehr nachweisbar war und: „Das Wasser aus der linken Behälterkammer des Hochbehälters Grünau der Wasserversorgungsanlage Hof-stetten-Grünau entspricht nach den durchgeführten Sanierungsarbeiten den geltenden lebensmittelrechtlichen Vorschriften und ist somit zur Verwendung als Trinkwasser geeignet.“
Auch die zweite Kammer wurde bereits saniert, allerdings ist das Wassergutachten noch ausständig. Die nächste Routine-Untersuchung wird im September stattfinden. „In der letzten Gemeinderatssitzung haben wir verkürzte Untersuchungsintervalle beschlossen“, freut sich Rasch, auf den Wunsch der Bevölkerung reagieren zu können.

Ausgezeichnete Qualität in der Sehnsucht

Einige Bürger hegten Bedenken gegenüber der Wasserqualität in der Pielachtaler Sehnsucht. Der Badeteich wurde nun untersucht und vom Labor als „ausgezeichnetes Badegewässer“ beurteilt – alle Bakterien-Keimzahlen sind unter den Grenzwerten.

Trinkwasser ist auch wieder in Weinburg sauber

Entwarnung gab es in Weinburg vergangene Woche bezüglich Trinkwasser. Nach der Desinfektion des gesamten Ortsnetzes ist es wieder für den Verzehr geeignet. Die Kontrolluntersuchung seitens der AGES hat keine Verunreinigungen mehr ergeben. Es heißt: „Das Wasser entspricht in den überprüften Objekten in bakteriologischer Hinsicht den geltenden lebensmittelrechtlichen Vorschriften.“
Auch bezüglich Fehleranalyse gibt es Neuigkeiten. „Eine fehlerhafte Sanierungsmaßnahme von vor 13 Jahren war der Grund des Problems“, heißt es im Brief an die Liegenschaftsbesitzer von Bürgermeister Peter Kalteis.

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