Erstellt am 05. Januar 2016, 05:23

von Nadja Straubinger

Austoben, aber konstruktiv.

In den vergangenen Wochen und Monaten ist es in Kirchberg immer wieder zu Vandalenakten gekommen. Die Täter warfen bereits Blumenkisterl in die Pielach, demolierten den Holzzaun des Funcourts und verschmutzten den Warteraum am Bahnhof.
 


Die Marktgemeinde hat reagiert und setzt mittlerweile sogar eine Belohnung für Hinweise an die Polizei aus. Einer der Vandalen wurde bereits ausgeforscht, hat den Schaden beglichen und zum Ausgleich für seine Tat beim Wirtschaftshof mitgearbeitet. Die entscheidende Frage ist aber: Was tun, wenn die Vandalenakte nicht weniger werden? Wie soll man weiter vorgehen?

Es ist ein schwieriges Unterfangen dem Vandalismus Herr zu werden. Zeugen gibt es nur selten. Dementsprechend schwierig ist es, die Täter zu finden. Findet man sie, sind Geld- und sogar Haftstrafen möglich. Vandalenakte sind also keine Kavaliersdelikte und cool sind sie auch nicht. Das sollten die Täter wissen. Besser wäre es also, die vorhandenen Energien konstruktiv einzusetzen. Gelegenheiten dazu gebe es in jedem Ort genügend.