Erstellt am 26. Juli 2016, 05:11

von Maria Prchal

Die aktivsten „Faulpelze“. Maria Prchal über das Engagement von Flüchtlingen in die Gemeinde.

Wie viele Stereotype gibt es über Flüchtlinge? Und wie viele davon sind positiv? Faul sollen sie sein, grobschlächtig und keinen Respekt vor ihrer Umgebung haben. Nimmt man aber die Scheuklappen einmal ab und wagt nur einen kurzen Blick über den Tellerrand, gestaltet sich die Realität ganz anders.

Es gibt genug Beispiele, dass Flüchtlinge sich in ihrer Gemeinde engagieren und für ein besseres Miteinander sorgen wollen. Basel Jeratli sammelt Zigarettenstummel in Rabenstein und sorgt so für ein schöneres Ortsbild. Damit beseitigt er Verunreinigungen, die nicht einmal von ihm verursacht wurden, sondern auch von Menschen, die ihn bis vor Kurzem nicht einmal grüßten. In Ober-Grafendorf helfen Flüchtlinge mit, den Therapiegarten herzurichten.

Wer aktiv seine Umgebung gestaltet, trägt nicht nur einen Beitrag zu einem positiveren Gemeindewesen bei, sondern zeigt auch, dass er sich um seine Umwelt und die Menschen in seiner Umgebung schert. Wer das Ganze noch dazu freiwillig macht, hat sich Vorwürfe wie „arbeitsscheu“ oder „Schmarotzer“ schon gar nicht verdient.