Erstellt am 14. Juni 2016, 05:05

von Nadja Straubinger

Neue Ideen für Alternativen. Nadja Straubinger über das Aus eines Nah- versorgers.

Einkäufe direkt im Ort erledigen, das ist für Weinburger nicht mehr möglich. Der einzige Nahversorger "Monis Laden" hat zugesperrt. Die schlechte Nachricht für die Gemeindebürger: Es wird kein Nachfolger gesucht. Denn die Firma Kiennast will sich zurückziehen und argumentiert das damit, dass die Mitbewerber zu nah sind.

Das ist eine Hiobsbotschaft für weniger mobile Bürger, aber die Gemeinde hat sofort für eine Alternative gesorgt: Ein Shuttle-Transport bringt Weinburger zwei Mal in der Woche nach Hofstetten-Grünau zu Spar und Apotheke. Aber auch im Ort soll sich wieder was tun, zumindest, wenn es nach Bürgermeister Peter Kalteis geht. Zwar wurde ihm von Spar abgeraten, größere Verkaufsflächen im Ort zu forcieren, allerdings hat er schon neue Ideen in petto: etwa einen Direktvermarkter der seine Produkte im Ort anbietet oder einen Markt nach Ober-Grafendorfer Vorbild. Egal, was davon umgesetzt wird: Entscheidend wird sein, dass die Weinburger das Angebot tatsächlich annehmen. Andernfalls droht ihnen ein ähnliches Schicksal wie „Monis Laden“.