Erstellt am 31. Mai 2016, 08:03

von Jutta Streimelweger

Nixhöhle ist Tal-Highlight. Jutta Streimelweger über die Tropfsteinhöhle in Frankenfels.

Was haben Madonna, Kaskadenfall und Märchenseen gemeinsam? Sie sind im Pielachtal zu finden. Beheimatet sind die Tropfsteingebilde mit den klingenden Namen in der Nixhöhle bei Frankenfels. Seit 90 Jahren können die Besucher hier schauen, staunen, erleben.

Dafür müssen sie sich allerdings warm anziehen – und das nicht nur wegen sechs Grad Innentemperatur: Rund 350 der insgesamt 1410 Meter langen Höhle sind begehbar, 520 Stufen gilt es zu bewältigen. Tropfsteine, Bergmilch, Fledermäuse und der Höhlenbär Erich machen das Erlebnis komplett.

Neben ihrer Einzigartigkeit, ist die Höhle für den Tourismus enorm wichtig: Jetzt nach der Landesausstellung kann sie eine Attraktion sein, die Besucher weiterhin in den Kern des Dirndltals zieht – auch bequem mit der Mariazellerbahn.

Somit wären zwei touristische Zugpferde des Pielachtales praktisch vereint. Frankenfels hat mit der Nixhöhle ein Ausflugsschmankerl direkt vor der Haustür, jetzt gilt es umso mehr dieses Potenzial zu nutzen – ein realistisches Ziel für eine touristisch attraktive Gemeinde.