Erstellt am 10. Mai 2016, 05:14

von Jutta Streimelweger

Ohne Wirtshaus fehlt im Ort was. Jutta Streimelweger über das Aus für den Kirchenwirt in Grünau.

Ein Gasthaus belebt eine Umgebung, gehört zu einer Gemeinde dazu wie Luft zum Atmen – schließlich ist es der Treffpunkt für die Gemeinschaft. Ob Vereinstreffen, gemütliches Essen, ein Bierchen zum Feierabend oder der obligatorische Besuch nach dem Kirchgang: Das Gasthaus ist Lebensmittelpunkt.

Immer mehr Wirte – auch im Pielachtal – haben allerdings Probleme mit der Nachfolge. Ein aktuelles Beispiel: In Grünau gehen die Wirtsleute Elfriede und Hubert Mentil in Pension und damit sperrt mit Ende September der „Kirchenwirt“ zu. Für die Hofstetten-Grünauer gibt’s nun noch das Gasthaus Strohmaier – dennoch ein „bitterer Schlag“ für Bürgermeister Arthur Rasch und die Bürger. Einen Nachfolger haben die Gastronomen keinen gefunden, vorerst wird es also keinen Kirchenwirt mehr geben. Nicht nur ein Verlust für das kulinarische Angebot, sondern auch für das Gemeindeleben.

Aber die Hoffnung lebt, dass sich in absehbarer Zeit wieder engagierte Wirtsleute finden, die für die Hofstetten-Grünauer als gastronomische Nahversorger tätig sein wollen.j.streimelweger@noen.at.