Erstellt am 08. Dezember 2015, 05:03

von Nadja Straubinger

Sitzungen ohne Blau-Beteiligung. Nadja Straubinger über das Fernbleiben der FPÖ-Gemeinderäte.

Eine Woche, zwei Budgetsitzungen. In Weinburg und Hofstetten-Grünau wurden letzte Woche die Budgetzahlen präsentiert. Was die beiden Termine gemeinsam haben? In keiner der Sitzungen war der blaue Gemeindevertreter anwesend.

Zwei Sitze hat die FPÖ in Hofstetten-Grünau und einen in Weinburg. Die drei FP-Kommunalpolitiker vertreten immerhin die Stimmen von 286 Bürgern, die ihnen bei der Wahl einen Vertrauensvorschuss gegeben haben. Klar ist auch, dass immer was dazwischen kommen kann – gerade die FPÖ-Vertreter in diesen Gemeinden haben aber bereits öfter durch Abwesenheit in den Sitzungen geglänzt. In Hofstetten-Grünau war nicht einmal bei der Gebarungsprüfung jemand von der FPÖ – eine Bankrott-Erklärung einer Partei, die sich selbst gerne als Kontrollpartei darstellt.

Auf Dauer wird es für die FPÖ zu wenig sein, sich als Partei „gegen die da oben“ zu positionieren. Gerade in den Pielachtaler Gemeinden, in denen jeder jeden kennt, wird es zu wenig sein, nur vor den Wahlen da zu sein. Die wirkliche Arbeit beginnt nämlich erst danach.