Erstellt am 21. Juni 2016, 05:50

von Nadja Straubinger

Zusammen eine Lösung finden. NadjaStraubinger über das Ende des Markts in Kirchberg.

Seit 22 Jahren bietet der Arbeitskreis der Bäuerinnen seine Waren einmal monatlich im Kaufhaus Fink-Sveiger in Kirchberg an. Damit ist es nun aber vorbei. Zu hoch seien die gesetzlichen Hürden geworden, heißt es. Auch die Registrierkassenpflicht habe die Entscheidung begünstigt, erklären die Bäuerinnen.

Dieser Schritt nach einer so langen Zeit ist nicht zuletzt deshalb schade, da Märkte gegenwärtig allerorts einen Aufschwung erleben. Viele Menschen legen wieder mehr Wert darauf, regionale Produkte zu kaufen, und viele Gemeinden springen auf diesen Trend auf. So war etwa der Dirndltaler Wochenmarkt ein Wunsch der Ober-Grafendorfer Bevölkerung. Dieser wird gut angenommen. Nach dem Aus des Nahversorgers denkt man auch in Weinburg über einen Markt nach.

Da stellt sich natürlich die Frage, ob sich das Ende des Marktes in Kirchberg noch verhindern lässt. Mit etwas gutem Willen könnten Bäuerinnen und Gemeinde einen Weg finden, wie trotz geänderter gesetzlicher Rahmenbedingungen der Bauernmarkt eine Zukunft hat.