Erstellt am 31. Mai 2016, 04:04

von Jutta Streimelweger

„Love Lake“-Streit: Friede nicht in Sicht. Festival-Verein „Luminox“ meldet sich jetzt zu Wort. Gastronom Stefan Hörmann wehrt sich weiter gegen Anschuldigungen.

 |  NOEN, Pixabay

Nächste Runde nach der „Love Lake“-Pleite. Für den Veranstalter-Verein, der mit 75.000 Euro Schulden Insolvenz anmelden musste, meldete sich nun Dominik Myczkowski.

Gastronom Stefan Hörmann, der letzte Woche die Schuldvorwürfe im Insolvenzantrag von sich wies, will er nicht so einfach aus der Verantwortung entlassen und bekräftigt: „Es stellte sich heraus, dass der junge Gastronom, welcher gerade eben seine erste Saison bestritt, nicht im Stande war, den Aufwand und den damit verbundenen Stress unter Kontrolle zu halten.“

So habe sich die durch die Gemeinde aufgezwungene Kooperation mit dem „Haus am See“ nach anfänglichen Problemen mit dem Müllpfand zu einem großen Problem entwickelt.

"Einfach, die Schuld zuzuweisen"

Am zweiten Eventtag seien nur noch 137 Tickets verkauft worden. Die Kosten für das Debakel seien am Verein hängen geblieben, rechtliche Schritte wolle man nach Abschluss der Insolvenz einleiten.

Hörmann hält aber weiter dagegen: „Es ist natürlich einfach, die Schuld einer jungen Firma zuzuweisen.“ Er sei nur für die Gastronomie verantwortlich gewesen.

Außerdem habe ein Prozess aufgrund der Kellnerproblematik – an der er nicht Schuld sein will – bereits mit einer Einigung geendet: „Eigenartig ist, dass Herr Myczkowski behauptet, dass fast keine Gäste da gewesen seien, andererseits aber, dass wir nicht zurechtgekommen wären – irgendwie widersprüchlich.“ Derzeit erhalte man viel positives Feedback.