Erstellt am 19. Oktober 2015, 09:03

von Jutta Streimelweger

Mary Ward-Zubau eröffnet. Ordensschwestern schenkten dem Mary-Ward-Privatgymnasium eine Statue der Namens- und Wertegeberin. Diese wurde feierlich bei der Segnung des Zubaus präsentiert.

Schwester Felicitas Dornhackl, Rudolf Luftensteiner, Ulrike Pfiel, Barbara Schwarz und Helmut Moser bei der Enthüllung der Statue. Foto: Jutta Streimelweger  |  NOEN, Jutta Streimelweger
Der Zubau des Mary-Ward-Privatgymnasiums wurde nun offiziell eröffnet und gesegnet. 482 Schüler werden von 54 Lehrer in 22 Klassen am Mary-Ward-Privatgymnasium unterrichtet – nun endlich auf ausreichend Platz, freut sich Rudolf Luftensteiner, Geschäftsführer der Vereinigung der Ordensschulen Österreichs: „Mit dem neuen Gebäude haben wir jahrzehntelange Platznot beendet. Wir glauben fest an die Zukunft der katholischen Schule, sehen die Mary-Ward-Schulen als Bereicherung für die Schullandschaft der Stadt.“

Knapp neun Millionen wurden investiert

Luftensteiner sagte öffentlich und laut Danke: „Knapp neun Millionen wurden in den Zubau investiert. Jeweils 1,9 Millionen kamen durch Förderungen von Bund und Land zustande.“ Auch die fristgerechte Fertigstellung unter Architekt Wolfgang Pfoser, Bauleiter Dieter Krückl und Bereichsleiter Edmund Pollak sei nicht selbstverständlich gewesen: „Weiters wurde auch der Finanzierungsplan eingehalten.“

Luftensteiner dankte aber auch Direktorin Ulrike Pfiel und deren Vorgängerin Charlotte Ennser und erbat Gottes Segen und den Schutz von Mary Ward. Gesegnet hat Probst Maximilian Fürnsinn das neue Haus und die Mary-Ward-Statue, die von den Ordensschwestern übergeben wurde.

Viel Glück für die Zukunft sprach auch Sektionschef Helmut Moser vom Bundesministerium für Bildung und Frauen aus: „Die Privatschulen sind eine wichtige Ergänzung zum öffentlichen Schulwesen.“ Als Schulen, die Werte vermitteln bezeichnete Landesrätin Barbara Schwarz die Mary Ward-Schulen: „Bildung ist Befähigung zur Partizipation – und dass ist hier der Fall.“