Erstellt am 03. Mai 2016, 07:15

Nächste Etappe:Kirchberg erobert Europa. Noch vor dem Europäischen Dorferneuerungspreis besuchte Ortschef Anton Gonaus mit einer Abordnung das St. Pöltner Landhaus und informierte über das Erfolgsrezept.

Bereit für Europa: Sabine Klimitsch von der NÖ Regional GmbH, Daniela Bichler, Gemeinderat Hannes Karner, Chefin der ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung Theres Friewald-Hofbauer, Landeshauptmann Erwin Pröll, Bürgermeister Anton Gonaus, Obfrau der NÖ Dorf- und Stadterneuerung Maria Forstner, Vizebürgermeister Franz Singer und Tourismusverband-Obmann Gerhard Hackner (v. l.).NLK Pfeiffer  |  NOEN, NLK Johann Pfeiffer

Bevor Kirchberg im Juni Österreich beim Europäischen Dorferneuerungspreis vertritt, stattete eine Delegation Landeshauptmann Erwin Pröll im Landhaus einen Besuch ab. Dabei informierte Bürgermeister Anton Gonaus darüber, warum die Pielachtalgemeinde ein „Best Practice“-Beispiel der ländlichen Entwicklung ist. Inzwischen wurde auch das Motto für den Wettbewerb festgelegt: Für Europas Dörfer gilt die Devise „offen sein“.

Kirchberg voller Tatendrang

„Unsere Gemeinde ist stolz darauf, Niederösterreich und Österreich in Tihany in Ungarn vertreten zu dürfen. Wir freuen uns schon auf den Besuch der Jury und die Festivität“, ist Gonaus bereits voller Tatendrang. Kirchbergs Weg zur Dorfelite Europas war geprägt von Elan und gegenseitigem Austausch: „Für die Gemeindearbeit lieferten Bürgerbefragungen, Workshops und Diskussionsrunden wichtige Erkenntnisse. Wir werden diesen Weg auch in Zukunft weitergehen.“

Außerdem habe man bereits als Klima- und Bodenbündnisgemeinde viele Projekte umgesetzt. „Die letzten Erfolgsprojekte waren die Dirndlrunde mit Skywalk und Dirndlzeile“, so Gonaus, der sich sicher ist, dass seine Gemeinde dem Motto entspricht: „Das Zusammenspiel von Jung und Alt funktioniert im Gemeindeleben, Asylwerber sind bei Vereinen tätig, werden vom Verein ‚Willkommen Mensch‘ betreut.“

Kirchberg wird beim Bewerb eines von 24 Dörfern sein. Insgesamt sind elf Staaten vertreten. Im Mai und Juni finden die „Vor-Ort-Besichtigungen“ der Jury statt. Den erfolgreichsten Teilnehmern winkt nicht nur der Titel, sondern auch ein Eintrag auf einer Online-Roadmap der besten Dorf- und Gemeindeentwicklungsprojekte
Europas.