Erstellt am 28. Oktober 2015, 05:32

von Gerhard Hackner und Jutta Streimelweger

Nahrung aus der Region. Der Bauernbund machte sich im Pielachtal für die heimischen Produkte stark. Kunden wurden vor Lebensmittelmärkten über die Vorteile regionaler Lebensmittel aufgeklärt.

Beim SPAR-Markt in Rabenstein gab es einen Stand mit heimischen Produkten: Landeskammerrat Karl Braunsteiner, Josef Kendler, SPAR-Filialleiterin Gabi Berger, Hubert Hör, Aloisia Sommerauer, Elma Kraushofer, Renate Wittmann, Gerti Stöckl, Andrea Heindl, Vizebürgermeister Hubert Gansch, Monika Bieder, Gemeinderat Michael Gruber und Elisabeth Kendler (v. l.).  |  NOEN, Hackner

Die bäuerlichen Vertreter des Pielachtals mit Bezirksbauernobmann Josef Kendler voran setzten sich für die Aktion „Österreich isst frei“ ein. Mit Broschüren und in Gesprächen wiesen sie vor den Lebenmittelgeschäften darauf hin, dass österreichische Lebensmittel in kleinstrukturierten Familienbetrieben mit höchsten Tierschutzstandards produziert werden. Damit werden Arbeitsplätze geschaffen und Österreich bleibt frei von Gentechnik bei Milch, Ei und Geflügel.

Konsument muss Mehrwert bekommen

„Unser Ziel muss es sein, dass der Konsument einen Mehrwert bekommt, ohne dass Handel und Bauern draufzahlen“, fasst Kendler zusammen. Der Lebensmittelhandel in Österreich biete regionale und nachhaltig produzierte sowie gesunde Produkte an und setze auf heimische Qualität statt auf Industrielebensmittel.

„Doch ständige Preisvergleiche mit deutschen Diskontern seitens der Arbeiterkammer und eine negative Preisspirale nach unten mit Aktionen und Rabatten schadet dem Handel ebenso wie uns“, weiß Kendler um die Wichtigkeit von „Österreich isst frei“.

Vor allem in Kirchberg, in der Loich, in Rabenstein und Hofstetten-Grünau wurden die Kunden im Rahmen der Aktion darauf hingewiesen, dass bewusstes Einkaufen beim Griff in das Regal besonders wichtig ist.

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