Erstellt am 26. Januar 2016, 05:33

von Alex Erber

Polizei klärte Raub und drei Einbrüche. Mutmaßliche Täter erbeuteten Mobiltelefon, Laptop, Zigaretten, Red-Bull-Dosen. Exekutive bereitete Spuk jetzt ein Ende.

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Einen Raubüberfall und mehrere Einbruchsdiebstähle in der Stadt und im Bezirk St. Pölten haben Ermittler des St. Pöltner Stadtpolizeikommandos geklärt.

Drei Täter raubten im November des Vorjahres einem 18-Jährigen in der Stadt St. Pölten unter Gewaltandrohung sein Mobiltelefon. Das geschockte Opfer alarmierte sofort die Polizei, die eine Alarmfahndung einleitete.

Diese war wenig später von Erfolg gekrönt. Ein 18- und ein 16-Jähriger konnten festgenommen werden.

Bei den weiteren Erhebungen des Operativen Kriminaldienstes des Stadtpolizeikommandos wurde der dritte Verdächtige, ein 20-jähriger St. Pöltner, ausgeforscht und ebenfalls festgenommen.

Im Zuge des Verhörs ist dann eine Einbruchsserie geklärt worden, die im September und Oktober in St. Pölten und Ober-Grafendorf verübt wurde.

Beute: Bargeld diente zum Ankauf von Drogen

Betroffen waren ein Wirtshaus in Harland, die „Seedose“ am Viehofner See sowie ein Gastrostand am Ebersdorfer See. Daran beteiligt war nicht nur das Räuber-Trio, sondern auch ein 21-jähriger St. Pöltner sowie zwei Burschen aus dem Bezirk St. Pölten, 18 und 15 Jahre alt.

Der Gesamtschaden, der bei den Einbrüchen entstand, beläuft sich auf einen vierstelligen Eurobetrag. Erbeutet wurden Zigaretten, Red-Bull-Dosen, ein Laptop und jeweils geringe Mengen Bargeld, das zum Ankauf von Drogen verwendet worden ist: „Teilweise hat es sich Beschaffungskriminalität gehandelt“, informiert St. Pöltens Stadtpolizeikommandant Oberst Franz Bäuchler.

Bei den Einvernahmen zeigte sich das Sextett teilweise geständig.

Für den 20-Jährigen und den 21-Jährigen sowie den 18-Jährige aus dem Bezirk St. Pölten-Land klickten die Handschellen. Sie wurden über Anordnung der Staatsanwaltschaft St. Pölten in die dortige Justizanstalt eingeliefert. Bei den Verhafteten handelt sich um zwei Österreicher und einen Mazedonier. Die anderen Verdächtigen wurden auf freiem Fuß angezeigt.