Erstellt am 03. November 2015, 05:02

von Nadja Straubinger

Positive Bilanz für Schau. Am Sonntag schloss ÖTSCHER:REICH seine Pforten. Die Region und die Verantwortlichen sind sehr zufrieden mit den Auswirkungen der großen Schau.

Der Frankenfelser Bürgermeister Franz Größbacher (l.) und Gerhard Junker (r.) überreichten Melanie Steiner, der letzten Besucherin, mit Partner Stefan Plha am 1. November in Laubenbachmühle Blumen und ein Ehrengeschenk der Marktgemeinde Frankenfels  |  NOEN, Groiss

Seit Sonntagabend ist die Landesausstellung „ÖTSCHER: REICH – die Alpen und wir“ mit den Hauptstandorten Wienerbruck, Neubruck und Laubenbachmühle Geschichte – eine Erfolgsgeschichte, wie Landesausstellungs-Geschäftsführer Kurt Farasin gegenüber der NÖN versichert.
„Wir haben gewusst, dass es eine ungewöhnliche Ausstellung wird, da so viele unterschiedliche Player zusammenspielen mussten – von den Gemeinden über die NÖVOG bis zu den Tourismusbetrieben und den Natur- und Kulturvermittlern. Aus ungewöhnlich wurde aber außergewöhnlich. Die gesamte Bevölkerung der Region brachte sich enorm stark in diese Landesausstellung ein und bildete die Grundlage für den Erfolg“, resümiert Kurt Farasin.

Deutlich mehr als 250.000 Besucher

Genaue Zahlen konnte er am Sonntagabend noch nicht nennen. Die gibt es erst bei der offiziellen Abschlusspressekonferenz mit Landeshauptmann Erwin Pröll am Dienstagabend. Aber: „Wir haben die 250.000er- Besuchermarke deutlich überschritten – dabei sind die Besucher in Wienerbruck beziehungsweise bei den ÖTSCHER:REICH-Stationen nicht miteingerechnet“, sagt Farasin.

„Wenn es jetzt mit der Ausstellung vorbei ist, wird uns der Rummel der letzten Monate natürlich abgehen.“ Franz Größbacher, Bürgermeister Frankenfels

Besonders in den letzten Tagen der Landesausstellung war ein regelrechter Besucheransturm zu verzeichnen. „Das war wirklich überwältigend. Beim Erntedank in der Laubenbachmühle hatten wir einige tausend Besucher.“ Auch die Wirte waren vom Gästeansturm begeistert. „Wir haben schon genug Pläne für die Zeiten danach, aber derzeit ist noch nichts wirklich spruchreif. Eines ist aber sicher: Wenn es jetzt vorbei ist, wird uns der Rummel abgehen“, so Größbacher.

Stationen wurden gut angenommen

Zwei ÖTSCHER:REICH-Stationen konnten im Pielachtal im Rahmen der Landesausstellung besucht werden. „Das Programm und das ganze Projekt sind sehr gut angenommen worden. Wir haben eine enge Kooperation mit Mostviertel-Tourismus und es hat bereits Gespräche gegeben, die Gruppenangebote bei uns in der Dirndlmanufaktur weiterzuführen“, berichtet Melanie Fuxsteiner. Sie ist überzeugt, dass die Effekte auch nachhaltig spürbar sein werden. Die Bekanntheit der Region sei stark gestiegen und das werde auch in Zukunft für viele Besucher in der Region sorgen.

Kritischer sieht das Karl Braunsteiner von der zweiten ÖTSCHER:REICH-Station: „Es waren einfach zu viele Angebote mit den drei Hauptstationen und den 15 Nebenstationen, so etwas sollte man eher nicht mehr machen.“ Bei Anfrage, werden die Betriebsführungen und Verkostungen weitergeführt, wie bereits vor der Landesausstellung.

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