Erstellt am 14. November 2015, 07:03

von Nadja Straubinger

Preis für Filmprojekt. Der ehemalige Loicher Daniel Hoesl und Katharina Posch erhielten für ihren Film „Soldate Jeannette“ eine Würdigung.

Daniel Hoesl und Katharina Posch wurden mit einem Anerkennungspreis bei der Kulturpreisverleihung des Landes ausgezeichnet. Helmut Lackinger  |  NOEN, Helmut Lackinger

Nach einem Wissenschaftspreis ging nun ein Ankennungspreis ins Pielachtal. Der aus Loich stammende Filmemacher Daniel Hoesl wurde gemeinsam mit der Böheimkirchnerin Katharina Posch für ihren Film „Soldate Jeannette“ mit einem Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich ausgezeichnet. „Man freut sich über jeden Preis, aber in Niederösterreich ist es etwas Besonderes, weil wir von hier stammen“, so Hoesl, der in Loich noch einen Zweitwohnsitz hat, weil er dort gut schreiben kann.

„Es hat sich so ergeben.“

Es war nicht sein Traum Filme zu machen, aber: „Es hat sich so ergeben.“ Der gelernte Elektrotechniker hat dann Medienkunst in Salzburg studiert und ist während des Studiums zum Filmemachen gekommen. Seine ersten Werke waren Kurzfilme, „Soldate Jeannette“ ist sein erster Langfilm. „Unser Film hat in Europa beim Filmfestival in Rotterdam den Hauptpreis gewonnen“, freut sich Posch.

Der nächste Film der beiden steht bereits in den Startlöchern. „WIN, WIN“ wird ab nächstem Jahr in den österreichischen Kinos zu sehen sein. „Es ist eine Satire über eine Gruppe vermeintlicher amerikanischer Investoren, die in Österreich alles geschenkt bekommen“, verrät Hoesl.