Erstellt am 19. Januar 2016, 05:23

von Gila Wohlmann

Schulbus gegen Postauto. Kinder unversehrt / Auf dem Weg zum Unterricht wurde ein Schülertransport von Postfahrzeug gerammt. Gymnasialdirektor und Busunternehmen über glimpflichen Ausgang erleichtert.

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„Wir sind natürlich sehr froh, dass dieser Unfall so glimpflich ausgegangen ist“, ist Josef Heindl, Direktor des Lilienfelder Gymnasiums, erleichtert.

Einige seiner Schüler – „aus verschiedenen Schulstufen“, wie er bestätigt – sind am Montag mit Verspätung zum Unterricht eingetroffen. Der Grund: Ihr Schülertransport, ein Kleinbus, war in Kirchberg mit einem Postauto zusammen gekracht.

Rutschige Fahrbahn führte  zu Kollision

Doch was war geschehen? Im Kreuzungsbereich der B 39 und der Soisstraße stießen das Postzustellauto und der Schulbus zusammen. Die rutschige Fahrbahn führte vermutlich zu dieser Kollision, das Postauto und der Schulbus krachten zusammen.

Der Postautolenker erlitt Verletzungen unbestimmten Grades und wurde mit der Rettung Kirchberg ins Uniklinikum St. Pölten gebracht. Die B 39 war während der Aufräumarbeiten durch die FF Kirchberg zeitweise nur erschwert passierbar. „Der schwer beschädigte Pkw wurde abschließend von den Feuerwehr-Mitgliedern zum Postverteilerzentrum in Warth abgeschleppt“, schildert Franz Dirnbacher von der Feuerwehr.

Der Schülerbus gehört der Firma Kerschner aus Mank. „Wir sind sehr froh, dass den Kindern nichts passiert ist. Unsere Lenkerin ist natürlich noch geschockt“, sagt Johannes Weinkirn, Disponent im Manker Unternehmen.

Der Bus, der erst drei Jahre alt ist, sei ein Totaschaden. „Wir haben aber ein Ersatzfahrzeug. Der Schülertransport läuft bereits ganz normal weiter“, informiert Weinkirn kurz nach dem Unfall.