Erstellt am 14. April 2016, 05:04

von Gila Wohlmann

Treffsicher seit 1971. Seit Jahrzehnten für hochwertigen Schießsport steht die Rabensteiner Schützengilde. Ehrenring ging an Alexander Schmirl.

Alexander Schmirl (2. v. l.) erhielt den Ehrenring. Dazu gratulierten ihm Manfred und Alexander Schmirl, Gerhard Leichtfried, Ursula Schmirl und Gerhard Tschepp (von links).  |  NOEN, zVg
"Beim Schießen lernt man, von der Alltagshektik abzuschalten und man fördert seine Konzentration“, davon ist Manfred Schmirl, Obmann der Rabensteiner Schützengilde, überzeugt. Die Gilde feierte am Sonntag im Zuge des Bezirksschützentages des 6. Bezirksschützenbundes Alpenland seinen 45-jährigen Bestand.

100 Mitglieder hat die Rabensteiner Gilde, die 1971 von Schießfreunden gegründet wurde. Zuerst wurde im Gasthaus Krammer geschossen, 1979 wich der Verein kurz nach Hofstetten-Grünau aus, als die damaligen Lokalbetreiber die Räumlichkeiten des Schießstandes benötigten. 1982 wurde von der Gemeinde Rabenstein ein neues Feuerwehrhaus mit zwei Wohnungen und dem Musikerheim errichtet. Im Dachgeschoss konnte ein neuer Schießstand untergebracht werden, wo bis heute geschossen wird.

Ehrenring für Schmierl

Das Aushängeschild der Schützengilde ist Alexander Schmirl. Er ist Mitglied im Nationalkader „Luftgewehr und Kleinkaliber“ und vielfacher österreichischer Meister. Ein großer Erfolg war sein Weltcupsieg 2013. Im Vorjahr gelang ihm die Sensation beim ISSF World Cup in Fort Benning (USA): Mit seinem fünften Platz holte der Rabensteiner einen Quotenplatz für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro. Für all diese Leistungen wurde Schmirl vom Bezirksschützenbund mit dem Ehrenring gewürdigt.