Erstellt am 18. Mai 2016, 05:14

von Nadja Straubinger

„Unterstützung zugesagt“. Verein „Gegen TTIP, CETA und TiSA“ hat sich organisiert und ist bereits im Netz aktiv. Unterstützung kommt von der FP in Kirchberg: „Pielachtal soll geschlossen auftreten.“

Rainer Handlfinger, Peter Kalteis, Herbert Thumpser und Renate Gruber hoffen auf viele Unterstützungserklärungen. Diese gibt es auf der Homepage zum Runterladen  |  NOEN, NÖN
„Gegen TTIP, CETA und TiSA“ ist gegründet, Facebook-Seite und Homepage sind online – nun geht es an das Sammeln der notwendigen 8.500 Unterstützungserklärungen bis zum
29. Juli.

„Schon die ersten Tage waren sensationell. Viele Privatpersonen, Organisationen und Gewerbetreibende haben uns ihre Unterstützung zugesagt“, so SP-Bürgermeister Peter Kalteis aus Weinburg. Dass nur einige wenige von dem Handelsabkommen profitieren werden, davon ist auch Ober-Grafendorfs SP-Bürgermeister Rainer Handlfinger überzeugt. „In ganz Österreich gibt es Initiativen, die sich der Thematik widmen. Deshalb geben wir den Österreichern eine Stimme“, so Handlfinger.

Diskussionen und Aktionen

In den kommenden Monaten sollen Diskussionen, Aktionen auf Märkten und Pressekonferenzen in den Bundesländern abgehalten werden. „Ende Juni müssen wir die 8.500 Unterschriften haben“, so der Traisner SP-Bürgermeister Herbert Thumpser. Auf der Homepage www.volksbegehren.jetzt wird täglich ab 20 Uhr der Zähler für die eingelangten Unterschriften aktualisiert.

Zum Thema TTIP meldet sich nun auch der Kirchberger FP-Gemeinderat Wilhelm Weinmeier zu Wort. Er begrüßt die Initiative und schlägt vor: „Das ganze Pielachtal soll geschlossen gegen TTIP auftreten. Alle Gemeinden sollten entsprechende Resolutionen beschließen. Zusätzlich könnte man in den Gemeinden Unterschriftenlisten auflegen.“ Weinmeier ist überzeugt, dass dieser Handelsvertrag mit den USA eine große Gefahr für das landwirtschaftlich geprägte Tal wäre.

„Er wird mit Sicherheit keinen einzigen Arbeitsplatz im Pielachtal schaffen, aber vielen ökologisch wirtschaftenden Bauern schaden“, so der Gemeinderat.