Erstellt am 04. April 2017, 06:00

von Claus Stumpfer

Doppelsieg für Schmirl in Dortmund. Der Rabensteiner Alexander Schmirl war gleich zweimal der strahlenden Sieger beim Weltcup-Saisonauftakt in Dortmund.

Die strahlenden Sieger Bernhard Pickl, Alexander Schmirl und Gernat Rumpler (v. l.) beim ISAS Dortmund.  |  NOEN, Hermann Rainer, ÖSB

Der durch den Westfälischen Schützenbund ausgerichtete Internationale Saisonauftakt der Sportschützen (ISAS) fand in diesem Jahr bereits zum 33. Mal statt. Letzte Woche hatten die ÖSB-Athleten, angeführt vom Rabensteiner Olympiateilnehmer Alexander Schmirl, in vier von fünf Finalentscheidungen ein Wörtchen mitzureden und erzielten insgesamt fünf Medaillen.

„Die Teilnahme am ISAS Dortmund stellt jedes Jahr eine wertvolle internationale Wettkampferfahrung dar, und ist vor allem für uns Kleinkaliberschützen eine erste wichtige Standortbestimmung“, erzählt Schmirl.

Schmirl überzeugte in Dortmund

Und diese gelang den Österreichern überzeugend. Dominant präsentierte sich das Männer-Trio Schmirl, Bernhard Pickl und Gernot Rumpler im KK-Dreistellungsmatch-Finale. Nachdem im Grunddurchgang noch der Ungar Peter Sidi vor Pickl geführt hatte, drehte Schirl alles um und siegte mit 458 Ringen vor Pickl (454). Rumpler machte mit Rang drei den Dreifachsieg der Österreicher perfekt. Nicht so gut lief es dann im KK-Liegendbewerb für Schmirl, er landete auf Rang 24.

Mit einem Doppelsieg im Luftgewehr-Bewerb der Männer verabschiedete sich das erfolgreiche ÖSB-Team aber aus Dortmund: Schmirl holte erneut Gold nach Rang drei und 624,8 Ringen im Grunddurchgang und Bernhard Pickl Silber nach Rang sechs (624,0).

Heißes Finale mit niederösterreichischen "Hauptdarstellern"

Dabei ging es im Finale zwischen den beiden Niederösterreichern heiß her. Nach Führung nach der ersten Fünferserie durch Schmirl konnte Pickl in der zweiten Fünferserie punkten und lag auch noch in den zwei folgenden Zwei-Schuss-Serien in Führung. „Ich hab aber die Nerven bewahrt und mich im Finish wieder an die Spitze geschossen“, freut sich Schmirl, der letztlich einen Ring vor seinem Zimmerkollegen lag.