Rabenstein an der Pielach

Erstellt am 29. August 2016, 09:46

von Gila Wohlmann

Schutzmaßnahmen in vollem Gang. Schäden des jüngsten Unwetters werden in Rabenstein nun fachgerecht entfernt, die Wildbäche werdem besser abgesichert.

Lokalaugenschein bei der Wildbachverbauung: Bürgermeister Kurt Wittmann, Franz Flatschart, ein betroffener Anrainer, Gerhard Puchrucker und Bernhard Teubenbacher (von links).  |  NOEN, privat

Den Rabensteinern ist es noch in unliebsamer Erinnerung und das Ausmaß ist noch heute sichtbar: das letzte große Unwetter Ende Juli, das in mehreren Gemeinden im Pielachtal wütete.

„Maßnahmen werden nach Dringlichkeit durchgeführt“

„Dieses Unwetter war der größte Schaden durch eine Naturkatastrophe im Ort seit 50 Jahren“, erläutert Kurt Gronister von der Marktgemeinde Rabenstein. 300.000 Euro Schaden wurden verursacht. Bund, Land und Gemeinde werden nun gemeinsam für die Kosten der Wiederherstellungsmaßnahmen aufkommen. Sämtliche Wildbäche waren im Zuge des Unwetters über die Ufer getreten, Erdreich wurde mitgerissen, Verklausungen waren die Folge.

Die Sanierungsarbeiten werden von der Abteilung Wildbach- und Lawinenverbauung des Landes vorgenommen, die Gemeinde übernimmt lediglich begleitende kleinere Maßnahmen, wenn es mitunter gilt, Holz zu entfernen. So wird im Zuge der Arbeiten in Königsbach auch ein vom Unwetter betroffener Schlossereibetrieb geschützt. Bei diesem Unternehmen wurde durch den heftigen Regen die ganze Werkstatt unterspült.

„Die Maßnahmen werden nach Dringlichkeit durchgeführt“, erklärt dazu Bürgermeister Kurt Wittmann. Um Verklausungen in Hinkunft zu vermeiden, bittet der Ortschef die Bürger, nicht Grasschnitt oder sonstigen Müll an Bachufern zu entsorgen. „Wir haben eine funktionierende Abfuhr in der Gemeinde. Ich appelliere an alle, diese zu nutzen.“