Erstellt am 12. April 2016, 06:04

von Lisa-Maria Seidl

Wo Natur noch pur ist. Mit dem "Goldenen Igel" wurden die schönsten Schaugärten geehrt. Drei Preisträger kommen aus dem Pielachtal.

Fuchsien – Veronika Riegler Alexander Haiden  |  NOEN, zVg

Jene Schaugärten, die durch Qualität und Umfang überzeugen sowie nach den Leitlinien von "Natur im Garten“ – das heißt ohne Pestizide, chemisch-synthetische Dünger oder Torf – arbeiten, werden jährlich mit dem „Goldenen Igel“ ausgezeichnet. Drei der Preisträger kommen heuer aus dem Pielachtal.

Das Naturhotel Steinschalerhof hat einen besonders abwechslungsreichen Naturgarten zu bieten, der etwa 1.000 verschiedene Arten beherbergt. Deshalb gehört er schon zu den regelmäßigen Preisträgern des „Goldenen Igels“. „Wir haben eine hohe Biodiversität erreicht. Es handelt sich um einen Produktionsgarten, der so naturnah und groß ist, dass er zu einem Ausflugsziel geworden ist“, erklärt Johann Weiß. Angebaut wird, was in der Region wächst. Obst, Gemüse, Blumen und Kräuter, darunter auch alte Sorten, werden frisch in der Küche des Hotelbetriebs verarbeitet.

Naturkosmetik aus Ober-Grafendorf

Im liebevoll gestalteten Schaugarten der „World of Styx“ in Ober-Grafendorf können Erwachsene und Kinder im Rahmen von umfassenden Firmenführungen Kräuter und Pflanzen mit ihren vielfältigen Düften erleben und gleichzeitig die Unternehmensphilosophie von „Styx Naturcosmetic“ kennenlernen. „Das Thema Garten ist uns wichtig. Mit dem Schaugarten wollen wir transparent machen, wie unsere Produkte entstehen und wie wichtig es ist trotz aller Produktivität, die Natur zu schonen“, gibt Eva Zauchinger Auskunft.

Preis für „Fuchsien-Vroni“ aus der Loich

Die dritte Pielachtaler Preisträgerin ist Veronika Riegler aus Loich, die liebevoll „Fuchsien-Vroni“ genannt wird. Auch sie darf sich heuer wieder über einen „Goldenen Igel“ für ihre imposante Blumen-Pracht freuen. Die Preisträgerin betont: „Ich arbeite schon immer ohne Chemie und Pestizide. Bevor ich Schneckenkorn benutze, sammele ich lieber tausende Schnecken mit der Hand ein.“ An den Fuchsien fasziniert Riegler besonders deren Vielfalt: „Ich komme von einem Bergbauernhof, wo schon meine Mutter Fuchsien hatte.“ Da der Garten sehr viel Arbeit ist, freut sich Riegler umso mehr, dass Fuchsien eine Winterruhe haben.