Purkersdorf

Erstellt am 14. Juni 2017, 05:30

von Lisa-Maria Seidl und Lucia Scarpatetti

Schaller präsentiert neuen Heimatsong. Bei der großen Feier gibt es auch eine Uraufführung von Clemens Schaller mit seinem Purkersdorf-Lied.

Clemens Schaller schrieb zur Feier von „50 Jahre Stadt Purkersdorf“ das Lied „Purkersdorf i hab di gern“.  |  NOEN, Ernst Jauck

Clemens Schaller, Lokalmatador und musikalischer Alleskönner, hat für das 50-Jahr-Jubiläum der Stadterhebung Purkersdorf ein eigenes Lied geschrieben und komponiert, in dem er seine Beziehung zu der Wienerwald-Stadt in treffende Worte und Klänge verpackt. „Purkersdorf, Du bist mei Nabelschnur, Purkersdorf, von Dir krieg i ned g‘nua“, heißt es da. Mit einem Text wie diesem und dem Charme eines Wienerlieds hat der Song wohl das Potenzial, eine inoffizielle Hymne für Purkersdorf zu werden, wie es Rainhard Fendrichs „I am from Austria“ für Österreich ist.

Im Vordergrund steht das „Wir“ und die Verbundenheit mit der Heimatstadt, die sich von der Kindheit an entwickelt und durch Familie und Freunde geprägt wird. „Vom Kindergoatn bis Matura und weiter bis zum SeneCura“, schreibt Schaller.

NÖN: Am Samstag spielen Sie „Purkersdorf i hab die gern“, wird es da zum ersten Mal veröffentlicht?
Clemens Schaller: Ja. Bis dahin war es sozusagen ein Geheimnis, von dem nur wenige wussten. Die Uraufführung findet am Samstag statt.

Haben Sie dafür etwas Besonderes geplant?
Wir werden das Lied in der großen Besetzung, also mit Schlagzeug, Bass, E-Gitarre, Akkordeon, der Purkersdorfer Stadtkapelle und einem Chor aufführen. Um Klavier und Gesang werde ich mich kümmern.

Warum wollten Sie ein Lied für Purkersdorf schreiben?
In erster Linie tat ich das aufgrund der Bitte des Bürgermeisters. Ich war aber von Anfang an begeistert und fand schnell Gefallen an der Idee. Purkersdorf ist ein toller Platz, um seinen Lebensmittelpunkt zu gestalten.

Was hat Sie beim Schreiben des Textes inspiriert?
Es war für mich ein wichtiger Aspekt, verschiedene Leute anzusprechen. Ich wollte, dass sich nicht nur Einwohner Purkersdorfs, sondern auch Gäste oder ehemalige Bewohner mit dem Lied identifizieren. Deswegen ist im Refrain nicht von „Ich“ oder „Wir aus Purkersdorf“ die Rede, sondern es heißt „Purkersdorf, i hab di gern.“

Waren Sie schon immer Purkersdorfer?
Seit 16 Jahren lebe ich hier in Purkersdorf.

Warum haben sie den Online-Aspekt in den Text eingebaut?
Ich habe auch die Online-Welt miteinbezogen, da das einfach die heutige Welt ist, damit das Lied auch aktuell ist. Damit habe ich die Realität der heutigen ständigen Verbundenheit, die vielfältigen Möglichkeiten, sich miteinander zu verbinden, mit einbezogen. Wenn man zum Beispiel auf Urlaub ist, ist man über Facebook und Co. trotzdem mit seinem Heimatort verbunden.

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