Erstellt am 07. Oktober 2015, 17:42

von Jacqueline Kacetl

Ärger mit TV-Abo. Der Gablitzer Wolfgang Schuster glaubte, sein TV-Abo gekündigt zu haben. Dann kam die dicke Rechnung vom Inkassobüro.

Schulden. Investitionen der Gemeinden lassen die Pro-Kopf-Verschuldung steigen. Foto: Bilderbox  |  NOEN, Bilderbox

Dass der gewünschte Fernsehgenuss in großem Frust enden sollte, damit hätte der Gablitzer Wolfgang Schuster nicht gerechnet. Der begeisterte Fußballfan bestellte vor einigen Jahren ein TV-Sportpaket, das ihm die Übertragung aller Spiele der deutschen Bundesliga ins Haus lieferte, beim deutschen Pay TV-Sender Sky.

Abo wurde gekündigt

Nachdem sein Sohn ausgezogen war und er das Sportprogramm weniger nutzte, kündigte er das Abonnement zwei Mal schriftlich. Auf die Kündigungsschreiben sei ihm nie geantwortet worden, sagt Schuster, der den Receiver und die Smartcard ein Monat später an das Unternehmen zurückschickte. Im Glauben, dass sich die Angelegenheit damit erledigt habe, weil er die zweimonatige Kündigungsfrist eingehalten habe, so Schuster. Erst zwei Monate nach seiner ersten Kündigung sei die Kündigungsbestätigung gekommen, ärgert sich der Gablitzer. In diesem hieß es, dass das Austrittsdatum erst in vier Monaten möglich sei.

Schuster verfasste daraufhin ein erneutes Schreiben, in dem er sich mit dem Vertragsende nicht einverstanden erklärte. Laut Schuster erhielt er nur eine pauschale Antwort des Unternehmens, das auf sein Anliegen nicht genau einging.

Rechnung über 278,43 Euro

Auf eine von ihm per e-mail geforderte Klärung des Sachverhaltes sei ebenfalls keine Reaktion erfolgt. Stattdessen trudelte die Rechnung eines Inkassobüros über 278,43 Euro ein. Um eine weitere Kostenexplosion zu vermeiden, beglich Schuster die Rechnung lieber gleich. „Es macht mich sauer, wie man mit Kunden umgeht“, sagt Schuster. Von Sky gab es bis Redaktionsschluss keine Stellungnahme. Man werde den Fall prüfen, ließ eine Sky-Sprecherin wissen.