Erstellt am 10. Februar 2016, 05:33

von Christoph Hornstein

Alles neu für 2016. Seit Jänner 2016 stehen die Projekte. Land NÖ hat schon grünes Licht gegeben. Höhe der Förderung steht noch nicht fest.

Der Purkersdorfer Hauptplatz soll mithilfe der Stadterneuerung zur Erlebniszone werden.  |  NOEN, NÖN

Höchst erfolgreich nahm die Stadtgemeinde schon von 2007 bis 2010 an der Aktion "NÖ Stadterneuerung" teil.  1. Jänner 2015 ist Purkersdorf wieder dabei.

In einer kompakten dreiteiligen Workshopreihe haben sich im Frühjahr und im Herbst 2015 mehr als 80 Bürger eingefunden, um im Stadtsaal an der Weiterentwicklung des Stadterneuerungskonzeptes 2007 zu arbeiten. Das Konzept bis 2020 steht.

Vier konkrete Projekte wird Purkersdorf mit finanzieller Hilfe des Landes NÖ noch heuer umsetzen. Die Neugestaltung des Hauptplatzes steht dabei an vorderster Stelle. Der jetzt mit Sitzbänken versperrte Eingang soll geöffnet werden. Ein Springbrunnen soll die Menschen einladen, das Zentrum zu besuchen. „Hier wird sich der Stadtverschönerungsverein um Erich Liehr sehr einbringen“, verspricht Bürgermeister Karl Schlögl.

Wasserspiel wie am Hauptplatz in Tulln

Das Mozartdenkmal wird vor dem alten Gasthaus Neunteufel noch 2015 seinen Platz finden, und eine Erholungszone mit Tribüne soll es am unteren Hauptplatz beim Eislaufplatz geben. Da soll wie am Hauptplatz in Tulln Wasser aus dem Boden springen.

Hinter dem Kebabstand wird ein Naturspielplatz für Kinder gebaut, und – endlich – gibt es noch 2015 eine öffentliche Toilettenanlage am Hauptplatz.

Weiters soll noch heuer ein Abenteuerspielplatz auf der Kellerwiese entstehen, infrastrukturelle Maßnahmen für das Theater im Steinbruch, wie eine Toilettenanlage, Künstlergarderoben und eine Wasserleitung, sollen gesetzt werden. Diese Maßnahmen werden aber auf zwei Etappen 2016 und 2017 durchgeführt. Das schon einmal missglückte Car-Sharing wird ein zweites Mal ins Leben gerufen.

50 Prozent könnte das Land NÖ bezahlen

Insgesamt geht es da um ein Budget von rund 600.000 Euro. Derzeit wird von einer jungen Purkersdorfer Architektin noch gerechnet. Schlögl erwartet sich an Förderungsmitteln 250.000 bis 350.000 Euro. Bis zu 50 Prozent fördert das Land NÖ, das für die Projekte prinzipiell schon grünes Licht gegeben hat. „Es geht jetzt nur mehr um die Förderhöhe. Die weiß man aber erst, wenn die genauen Kosten feststehen“, so Schlögl.