Erstellt am 07. April 2016, 05:24

von Martin Gruber-Dorninger

Amt bleibt Thema. Abstimmung für eine Auftragsvergabe für die Bautätigkeit am Kutscherstall. Pro Mauerbach enthielt sich.

Im Kutscherstall soll das neue Gemeindeamt entstehen.  |  NOEN, Gemeinde Mauerbach

Ratzfatz und die Gemeinderatssitzung war schon wieder vorbei. Bürgermeister Peter Buchner führte rasant durch die 15 Tagesordnungspunkte. Nach 37 Minuten war die Sitzung beendet, nur beim Thema „Restaurierung Kutscherstall“ gab es kurze Diskussionen.

Der Umzug des Gemeindeamtes in den denkmalgeschützten Kutscherstall ist eine große Sache. Für alle möglichen Bau-schritte müssen einzeln Aufträge vergeben werden, die auch im Gemeinderat abgestimmt werden müssen.

"Es werden unvorhergesehen Kosten entstehen“

Alle Parteien zeigten sich mit den neuen Aufträgen einverstanden, lediglich Hedwig Fritz und Ruth Skripal von der Liste Pro Mauerbach enthielten sich der Stimme. „Es besteht für uns kein Zweifel, dass Mauerbach ein neues Gebäude als Gemeindeamt benötigt. Wir enthielten uns deshalb, weil wir den Umzug in den Kutscherstall nicht befürworten können“, erklärt Hedwig Fritz gegenüber der NÖN.

Für Pro Mauerbach sei es nicht abzusehen, welche Kosten auf die Gemeinde zukommen würden. „Das Haus ist denkmalgeschützt und hat alte Bausubstanz. Es werden unvorhergesehen Kosten entstehen“, so Fritz.

Das Risiko sieht auch Bürgermeister Peter Buchner (ÖVP): „Darüber aber jetzt schon Aussagen zu treffen, wäre unseriös. Die Kosten werden jedenfalls permanent kontrolliert, um die angepeilten 2,5 Millionen Euro auch gezielt zu erreichen.“