Erstellt am 17. Mai 2017, 05:09

von Lisa-Maria Seidl

Schriftliche Matura: „Tendenz ist sehr positiv“. Den schriftlichen Teil ihrer Reifeprüfung haben die Maturanten des Jahrgangs 2017 nun schon wieder überstanden. Am Mittwoch, 3. Mai, wurde mit den – bundesweit einheitlichen – Deutsch- Klausuren gestartet. Das Schlusslicht bildete Latein am vergangenen Freitag.

   |  NOEN, Susicky

Nachdem die Purkersdorfer Schüler bereits bei den vorwissenschaftlichen Arbeiten tolle Ergebnisse erzielen konnten, gab es auch bei den Klausuren keine Schockerlebnisse oder bösen Überraschungen. „Alle Kandidaten haben teilgenommen, niemand ist krank geworden. Die schriftliche Matura ist ganz ruhig verlaufen“, berichtet Direktorin Irene Ille. Offizielle Ergebnisse gibt es erst nach der Konferenz Ende der Woche. Die Resultate im letzten Jahr waren äußerst zufriedenstellend und auch heuer scheint die Tendenz sehr gut zu sein.

„Es gab keine Tränen oder erstaunte Gesichter beim Verteilen der Aufgaben, eher ein Aufatmen.“ Direktorin Irene Ille

„Es gab keine Tränen oder erstaunte Gesichter beim Verteilen der Aufgaben, eher ein Aufatmen. Die Kandidaten waren gut vorbereitet und die bisherigen Reaktionen waren zufrieden bis erleichtert“, so die Direktorin, die erwartet, dass sich dieser Eindruck auch in den Ergebnissen widerspiegeln wird.

Mit den Einschätzungen der Direktorin decken sich zum Großteil auch die Aussagen der Schüler. „Die Klausuren waren keine Herkulesaufgaben“, meint etwa Sergio Pajic aus der 8A. Überrascht war er lediglich in Mathematik von manchen der „Typ-1-Aufgaben“, bei denen Grundwissen und Grundfertigkeiten kompetenzorientiert abgefragt werden.

„Bis auf Mathematik und ein paar kleine Ausnahmen in den anderen Fächern empfanden auch meine Schulkollegen die Matura im Großen und Ganzen als eine durchaus machbare Aufgabe“, so Pajic und weiter: „Die Klausur in Latein war die mit Abstand einfachste.“

Klausuren waren keine Herkulesaufgaben

Schulsprecher Clemens Pauxberger ist der Meinung, dass die zentralen Aufgabenstellungen immer besser werden. „Sie sind nicht unmöglich, aber immer noch schwer genug, dass man sein Wissen zeigen kann“, begründet er. Bei der Mathematik-Klausur waren heuer das Verständnis und die Lesekompetenz besonders gefragt: „Mathematisch war die Klausur eher weniger anspruchsvoll, dafür musste man die Angabe mehr als genau lesen und richtig interpretieren.“ Die Themenstellungen in Deutsch und Englisch fand er in Ordnung. Jetzt heißt es abwarten...