Erstellt am 16. März 2016, 10:44

von Jacqueline Kacetl

„Bin vorsichtig optimistisch“. Vorwahlkampf / Der Unternehmensberater Adrien Luxemburg kämpft um jede Unterschrift. GABLITZ, WIEN / Neben Robert Marschall buhlt Adrien Luxemburg um Unterschriften für die Kandidatur bei der Bundespräsidentenwahl.

Adrien Luxemburg will als »Mann aus dem Volk« bei der Wahl zum Bundespräsidenten kandidieren.  |  NOEN, Alois Gmeiner

Neben Robert Marschall buhlt Adrien Luxemburg um Unterschriften für die Kandidatur bei der Bundespräsidentenwahl. Der Unternehmensberater, Journalist, Dokumentarfilmer und Maler betreibt in Gablitz ein Atelier.

In einer Presseaussendung apellierte er an die Wähler, noch diese Woche die Öffnungszeiten der Ämter zu nützen, um eine Unterstützungerklärung für ihn abzugeben.

Wie beurteilt der potentielleKandidat mit dem Künstlernamen seine Erfolgschancen? Etwa tausend Unterschriften würden noch fehlen, so Luxemburg gegenüber der NÖN. „Es wird knapp, aber es könnte sein, dass es funktioniert. Ich bin vorsichtig optimistisch.“

Luxemburg bezeichnet sich selbst als „Mann aus dem Volk“, der auch schon „von sehr wenig Geld“ leben musste. Politisch setzt er sich für „einen Verbleib in der EU“, aber auch für deren „Reformation“ ein.

Der Unternehmensberater ist gegen das „Lobbyunwesen und den Parteifilz in der EU“. Weiters spricht sich Luxemburg gegen das Handelsabkommen TTIP, das Abkommen CETA und die Saatgutverordnung sowie für mehr Bürgernähe aus.