Erstellt am 21. Oktober 2015, 05:02

von Christoph Hornstein

Eigene AMS-Filiale. Gemeinderat Christian Putz kämpft um AMS-Außenstelle für Purkersdorf: "Der Weg nach St. Pölten ist für Arbeitslose zu lang."

 |  NOEN, APA/Herbert Neubauer

Ab 2017 soll der Bezirk Wien-Umgebung Geschichte sein. Die einzelnen Gemeinden werden auf andere Bezirke aufgeteilt. Purkersdorf kommt zu St. Pölten. Diese Umstellung hat weitreichende organisatorische und verwaltungstechnische Folgen.

Kampf um AMS-Außenstelle

Die Außenstelle der Bezirkshauptmannschaft bleibt Purkersdorf – das hat Landeshauptmann Erwin Pröll versprochen – erhalten. Jetzt kämpft SP-Gemeinderat und Bezirksvorsitzender Christian Putz um eine eigene AMS-Außenstelle: „Ich will, dass Purkersdorf zur Zentralstadt im Wienerwald ausgebaut wird.“

Immer mehr Detailfragen werden an den Kommunalpolitiker und SPÖ-Bezirksparteivorsitzenden Christian Putz seitens der Bevölkerung herangetragen. So ging es in einer kürzlich stattgefundenen Besprechung um die Zuständigkeit des AMS für Purkersdorf. Derzeit ist der Bezirk Tulln für Purkersdorf zuständig. Nach der Auflösung des Bezirks Wien-Umgebung könnte es St. Pölten sein. Hier hakt Putz ein: „Ich will eine Außenstelle des AMS für Purkersdorf.“

Lange Wege sollen erspart bleiben

Der Kommunalpolitiker will den Arbeitssuchenden lange Wege ersparen. „Gerade für Arbeitssuchende sind derartig lange Anfahrtswege wie nach St. Pölten unzumutbar, daher die Forderung nach einer AMS-
Außenstelle in Purkersdorf, die es ja schon einmal gegeben hat“, so Putz.

Eine eigene BH-Außenstelle und eine Außenstelle AMS sind für Putz die ersten Schritte zur Hauptstadt im Wienerwald.