Erstellt am 06. April 2016, 05:24

von Martin Gruber-Dorninger

Ein Gemeinderat für die Sicherheit. Roman Brunner wurde neue Funktion zugeteilt. Als Postenkommandant weiß er wie der Hase in Purkersdorf läuft.

Der neue Sicherheitsgemeinderat Roman Brunner will Bindeglied zwischen Polizei, Gemeinde und Bevölkerung sein.  |  NOEN, zVg

Die Innenministerin Johanna Mikl-Leitner und der Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, Helmut Mödlhammer, richteten sich mit einem Brief an die Bürgermeister. Darin fordern sie die Installierung eines sogenannten Sicherheitsgemeinderates. Für Purkersdorf wird diese Funktion SP-Gemeinderat Roman Brunner übernehmen.

Eine logische Entscheidung

„Das war die logische Entscheidung hier Roman Brunner zu bestimmen. Er ist Postenkommandant in Mauerbach und er weiß genau wie der Hase läuft“, ist Bürgermeister Karl Schlögl froh, dass die Wahl auf diesen Gemeinderat gefallen ist. Laut dem Schreiben von Mikl-Leitner gibt es in einer Gemeinde viele Veranstaltungen, wo Straßen durch die Exekutive gesichert werden müssten. So könne der Sicherheitsgemeinderat als zentrale Ansprechperson dienen, damit nicht jeder Vereinsobmann bei der Polizeiinspektion anrufen muss, um nach dem richtigen Ablauf zu fragen.

Der Sicherheitsgemeinderat Roman Brunner definiert seine neue Aufgabe auch ähnlich: „Ich werde als Bindeglied zwischen Bevölkerung, Polizei und Gemeinde agieren.“

Missverständnisse können durch direkte Ansprechpartner vermieden, Abläufe schneller koordiniert und Maßnahmen sorgfältiger organisiert werden. Für Brunner ist die neue Funktion keine besondere Herausforderung, hat er doch als Postenkommandant in Mauerbach tagtäglich mit Sicherheitsanliegen der Bevölkerung zu tun.

„Ich werde als Bindeglied zwischen Bevölkerung, Polizei und Gemeinde agieren.“ Roman Brunner, neuer Sicherheitsgemeinderat

„In Purkersdorf gibt es einige Hotspots, um die ich mich kümmern werde. Jugendliche beim Schlosspark oder auf Spielplätzen waren zuletzt Thema“, weiß Brunner, wo die Hebel anzusetzen sind. Puncto unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, die in diesem Monat nach Purkersdorf kommen sollen, sieht Brunner keine Probleme: „Wir in Mauerbach, arbeiten mit den Kollegen aus Gablitz eng zusammen. Bisher gab es bei den Flüchtlingen dort noch kein einziges gröberes Vorkommnis.“