Erstellt am 07. Oktober 2015, 05:32

von Christoph Hornstein

Im Wienerwaldbad wird neu gebaut. Einstimmiger Beschluss über den Um- und Neubau des Wienerwaldbades. Das Ziel: Mit Wellness und Sauna ganzjährig nützen

Das beliebte Wienerwaldbad soll schon zur Badesaison 2018 in neuem Glanz erstrahlen und dann ganzjährig mit Fitness, Wellness und Saunabetrieb benützbar sein.  |  NOEN, NÖN

Die Zahlen der vergangenen Rekord-Badesaison machen Investoren mutig. 30.500 Badegäste besuchten in den 121 Öffnungstagen dieses Sommers das Wienerwaldbad. Nur an Eintrittsgeldern kassierte die Stadtgemeinde Purkersdorf durch den Rekordbesuch an die 120.000 Euro. Geld, das wieder investiert werden sollte, denn „das Wienerwaldbad liegt in den letzten Zügen seines Lebenszyklus“, so Bürgermeister Karl Schlögl. 2017 soll neu gebaut werden, und zur Saison 2018 soll alles fertig sein.

Im Bürgermeisterantrag der Gemeinderatssitzung letzte Woche steht es schwarz auf weiß: Das Wienerwaldbad soll neue Bauten bekommen. Damit verbunden ist auch die Überlegung, aus dem Sommerbetrieb einen Ganz-Jahres-Betrieb zu machen. Notwendig dafür ist die Etablierung eines Fitness-, Wellness- und Saunabereiches. Die WIPUR GmbH – als Badbetreiber – ist gerade dabei, in Zusammenarbeit mit einem externen privaten Betreiber dafür ein Pflichtenheft als Basis für einen unverbindlichen Architektenwettbewerb auszuarbeiten.

2017 Baubeginn, April 2018 Fertigstellung

Im September 2017 sollen dann die Baumaschinen starten, um noch vor der Badesaison 2018 die Arbeiten abzuschließen. Der Clou dabei ist, dass der Kabinentrakt in Zukunft entlang der B44 verlegt werden soll. Schlögl: „Damit schaffen wir mehr Liegefläche und bieten zusätzlich mit den Kabinengebäuden einen Lärmschutz zur Straße.“

All diese Überlegungen sind in einem Antrag, den Bürgermeister Karl Schlögl eingebracht hat, in der letzten Gemeinderatssitzung debattiert und zur Abstimmung gebracht worden. Gestartet wird nun mit dem
Architekten-Ideen-Wettbewerb, den die WIPUR als aktueller Badbetreiber durchführen soll. An Budget sind dafür 7.000 Euro vorgesehen.