Purkersdorf

Erstellt am 12. Oktober 2016, 05:16

von Maria Prchal

„Warten nur mehr, bis etwas passiert“. Eltern halten sich nicht an neues Konzept der Kiss & Go-Zone und verschärfen so Verkehrschaos. Direktorin Anna Diasek besorgt.

Die Verkehrssituation bei der Volksschule ist ein großes Problem. Die Kinder werden immer noch bis zur Eingangstür geführt. Dabei kommt es mitunter zu gefährlichen Situationen.  |  NOEN, Trenker

„Alle warten nur mehr, bis etwas passiert. Die Situation ist ein Skandal!“, mit drastischen Worten beschreibt eine Purkersdorferin die Situation in der neuen Kiss & Go-Zone vor der Volksschule Purkersdorf.

Eigentlich wäre das Konzept dafür gedacht, das Verkehrschaos zu entschärfen. Doch genau das Gegenteil ist nun der Fall, wie auch Direktorin Anna Diasek bestätigt: „Die Kinder werden immer noch bis direkt vors Schultor gebracht. Die Eltern parken am Gehsteig, rauchen dort teilweise noch, bevor sie wieder wegfahren. Und das ist dann gar nicht so einfach, beim Reversieren kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen.“ Die Kinder werden in Gefahr gebracht, auch, weil sie das Benehmen der Eltern kopieren und so ein falsches Verhalten im Verkehr lernen.

Gemeinsam mit Bürgermeister Karl Schlögl wurde bereits ein Elternbrief aufgesetzt, doch der hat bislang wenig geholfen. Nun steht ein Treffen am Plan, denn: „Die Kiss & Go-Zone ist eigentlich etwas Tolles“, meint Diasek.