Erstellt am 29. Januar 2016, 15:16

von Martin Gruber-Dorninger

Außer Spesen nichts gewesen?. Martin Gruber-Dorninger über die Sanierung der U4.

Die Westbahn hat seit ein paar Jahren eine neue Streckenführung – diese geht durch das Tullnerfeld und nicht mehr durch die Region Purkersdorf. Der Regionalverkehr wird jetzt mit „langsamen“ Zügen bestritten und mündet vor der Bundeshauptstadt Wien in Purkersdorf.

Somit wird die Wienerwaldstadt zum Verkehrsknotenpunkt und Umstiegsort der Pendler vom Auto auf die Öffis. Das erhöht nicht nur den Autoverkehr durch „ortsfremde“ Fahrzeuge, es steigt auch der Bedarf an sogenannten Park & Ride-Abstellplätzen. Bürgermeister Karl Schlögl hat dieses Problem bereits erkannt und den Bau einer P&R-Anlage am Bahnhof Unterpurkersdorf mit den ÖBB unter Dach und Fach gebracht.

Dass jetzt die Wiener U-Bahnlinie U4 für fast ein halbes Jahr ausfällt, bringt ein neues Problem. Der U-Bahnverkehr muss auf die Straße verlagert werden – das bringt noch mehr Stau. Purkersdorf hat eigentlich nichts davon, außer Spesen. Wäre es nicht nett, wenn sich die Stadt Wien erkenntlich zeigen würde und die U4 bis Purkersdorf ausbaut?