Erstellt am 20. Januar 2016, 05:03

von Martin Gruber-Dorninger

Die Gablitzer schaffen das. Das Durchgriffsrecht der Bundesregierung soll die Ministerien dazu legitimieren, Asylwerber in den österreichischen Gemeinden unterzubringen. Die Rede ist von einer Quote, die zwei Prozent der Einwohnerzahl der Gemeinden umfasst, für Bundesländer gibt es eine eigene Quote von 1,5 Prozent.

Das Durchgriffsrecht der Bundesregierung soll die Ministerien dazu legitimieren, Asylwerber in den österreichischen Gemeinden unterzubringen. Die Rede ist von einer Quote, die zwei Prozent der Einwohnerzahl der Gemeinden umfasst, für Bundesländer gibt es eine eigene Quote von 1,5 Prozent.
 


Bis her gibt es nur wenige Gemeinden, die diese Quote erfüllen. Durch die Vermietung von Zimmern des Hotels Hohnecker an den Verein „menschen.leben“ werden 45 weitere Asylplätze in Gablitz frei. Mit den bisher aufgenommenen macht das insgesamt 90 Asylwerber, die Quote ist für eine 5.000er-Gemeinde quasi erfüllt.

„Mehr geht aber nicht“, sagt Bürgermeister Michael Cech, im übertragenen Sinne. Dass es überhaupt geht, ist vor allem den Freiwilligen von „menschen.leben“ zu verdanken und einer guten und transparenten Kommunikation. Sogar die FPÖ spricht von „Integration“. Es scheint fast so, dass alle, auch wenn sie unterschiedlicher Meinung sein mögen, in einem übereinstimmen: Wir schaffen das gemeinsam!