Erstellt am 10. Februar 2016, 05:53

von Claus Stumpfer

Ein emotionaler Triumph. Roman Zirnwald gilt schon lange Zeit als begnadeter Netzwerker unter den heimischen Badminton-Assen, und so ist es keine Überraschung, wenn in einem Finalspiel mit ihm auch aus einer ungewohnten Ecke Anfeuerungen kommen — zuletzt sogar aus jener Mödlings, was angesichts der Animositäten der beiden Klubs in der Vergangenheit nicht alltäglich ist.

Roman Zirnwald gilt schon lange Zeit als begnadeter Netzwerker unter den heimischen Badminton-Assen, und so ist es keine Überraschung, wenn in einem Finalspiel mit ihm auch aus einer ungewohnten Ecke Anfeuerungen kommen –  zuletzt sogar aus jener Mödlings, was angesichts der Animositäten der beiden Klubs in der Vergangenheit nicht alltäglich ist.

Sieben Mal hat Zirnwald nun ein Staatsmeisterschaftsfinale schon erfolgreich zu Ende gespielt und den Titel geholt, sicher deutlich öfter hat es am Ende doch nicht geklappt. Vor allem im Herrendoppelbewerb sind die Trauner Routiniers Jürgen Koch/Peter Zauner für Zirnwald ein schier unüberwindliches Hindernis. Auch heuer konnten die österreichischen Doppellegenden den Ansturm Zirnwalds mit Toptalent Stipsits an seiner Seite erneut abfangen.

Umso mehr freute sich Zirnwald aber natürlich über den Mixedtitel, weil es sein Erster wahr, bei dem er die Früchte seiner jahrelangen Trainertätigkeit bei den Pressbaumern ernten konnte. Sonja Zirnwald erlernte seit Kindheit an von ihm das Badmintonspiel. Mit dem eigenen Schützling an der Seite selbst noch einmal zu gewinnen, ist nicht jedem vergönnt — entsprechend emotional war nun der Moment des Triumphs.