Erstellt am 01. Juni 2016, 04:05

von Wolfgang Wallner

Ein Ende der tristen Tage. Wolfgang Wallner über den zarten Aufwind in Purkersdorf.

Im Niemandsland der 2. Klasse hat sich Purkersdorf nie heimisch gefühlt. Kein Wunder angesichts der Landesliga-Vergangenheit des Traditionsklubs. Nun scheint ein Ende der tristen Tage in Sicht. Purkersdorf wittert Morgenluft – und will die ersten Schritte zurück zu besseren Zeiten machen.

Für die kommende Spielzeit hat man erst einmal die Top Fünf als Ziel ausgegeben. Ambitioniert für einen Klub, der im Vorjahr noch die rote Laterne getragen hat. Aber durchaus möglich, wenn die Purkersdorfer ihr Frühjahrshoch bestätigen können und ein, zwei echte Verstärkungen kommen. Dass mit Karl Schlögl ein fußballbegeisterter Stadtchef und Ehrenpräsident werkt, wird sicherlich kein Schaden sein.

Noch wichtiger als das Abschneiden in der nächsten Saison ist freilich der Feinschliff an der Infrastruktur. Statt des Hartplatzes soll ein Kunstrasenfeld errichtet werden. Das bringt zum einen bessere Trainingsmöglichkeiten, vor allem aber auch finanziellen Spielraum im Winter. Denn allzu viele Kunstrasenplätze gibt‘s ja in der Region nicht, sieht man von der Bundeshauptstadt ab.

Der Dornröschenschlaf beim FCP scheint endgültig vorbei. Die Gebietsliga könnte mittelfristig ein Thema werden. Der regionalen Fußballszene könnte nichts Besseres passieren.