Erstellt am 14. Juni 2017, 05:33

von Martin Gruber-Dorninger

Eine Stadt feiert den 50er. Martin Gruber-Dorninger über die Emanzipation von Purkersdorf.

Diese NÖN-Ausgabe dreht sich, zumindest auf den Purkersdorf-Seiten, hauptsächlich um das große Jubiläum Purkersdorfs. 50 Jahre ist es her, dass Bundespräsident Franz Jonas den Purkersdorfern die Stadterhebungs-Urkunde überreichte. Der Beginn einer städtischen Erfolgsgeschichte mit großen Baumeistern und Idealisten, die Purkersdorf zu dem machten, was es heute ist – nämlich die Wienerwald-Metropole und die größte Stadt des Bezirks.

Von 1938 bis 1954 gehörte Purkersdorf zu Wien und war Teil von Groß-Wien. Von da an strebte Purkersdorf wieder die Ausgemeindung an, die auch schließlich gelang. Dennoch hieß es immer noch, dass Purkersdorf eigentlich ein Teil Wiens ist oder allerhöchstens ein kleiner Vorort davon. Erst durch die Stadtwerdung 1967 hat sich Purkersdorf endgültig als eigenständig etabliert – und das nicht nur auf der Landkarte, sondern auch kulturell, politisch und wirtschaftlich.

Darum können alle Purkersdorfer dem Lied von Clemens Schaller sicher beipflichten, wenn er singt „Purkersdorf, i hab’ di gern!“