Erstellt am 29. Oktober 2015, 05:07

von Martin Gruber-Dorninger

Fußabdruck für die Welt. Martin Gruber-Dorninger über das Denken an den Tod.

Gerne reden wir nicht über den Tod oder denken auch nur daran. Einmal im Jahr werden wir allerdings quasi dazu "gezwungen" an Allerheiligen und Allerseelen.

Wir gedenken der Heiligen und auch der verstorbenen Verwandten und Bekannten, zünden ein Kerzerl am Grab an und werden uns dabei unserer eigenen Sterblichkeit bewusst.

Nun ist es sogar möglich, sich in der Natur bestatten zu lassen. Im Idyll der Purkersdorfer Feilerhöhe. Die letzte Ruhestätte mitten im schönen Grün, die Natur kümmert sich hier selbst um die Grabpflege.

In dieser Ausgabe hat die NÖN auch an die Verstorbenen erinnert, vor allem an die großen Söhne und Töchter Purkersdorfs (Seite 31). Menschen, auf die man stolz sein kann, die bereits zu Lebzeiten Vorbilder waren und
einen gewissen Teil unserer Identität ausmachen.

Das Sterben gehört zum Leben dazu. Um aber unsterblich zu sein, muss man seinen Fußabdruck auf der Welt hinterlassen, so wie es Karl Landsteiner, Gottfried Haberler, Karl Schäfer und Hildegard Jone getan haben. Purkersdorfer durch und durch.